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Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 21:38 Uhr

Stadt investiert in Wasserversorgung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Alte Stahlrohrleitungen und -hausanschlüsse verursachen 55 Prozent der Havarien und werden zügig ausgetauscht

von
erstellt am 03.Mai.2015 | 15:00 Uhr

Nur noch vier Prozent des Trinkwasserleitungsnetzes der Landeshauptstadt besteht aus Stahlrohren, bei den Hausanschlüssen sind es nur noch drei Prozent. „Aber die sorgen für 55 Prozent der Havarien. Deshalb wollen wir diese alten Materialien so schnell wie möglich ersetzen“, sagt Axel Krause, Geschäftsführer der Schweriner Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungs GmbH (WAG).

Mit alten Bleirohren indes haben die Wasserversorger in Schwerin keinen Ärger mehr. Denn nach dem umfangreichen Austauschprogramm der vergangenen Jahre sind die bereits praktisch aus dem Leitungsnetz der Stadt verschwunden. Dennoch ist noch viel zu tun: „Wir werden in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Euro investieren müssen“, sagt Krause. Ein Großteil der Summe fließt allerdings nicht ins Leitungsnetz, sondern in die Sanierung der alten Hausmülldeponien. „Unsere Hauptaufgabe ist die zuverlässige Gewährleistung der Trinkwasserversorgung in hoher Qualität, und zwar langfristig. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass das Grundwasser nicht verschmutzt wird. Das geht nur, wenn Bürger, Kommune und Versorger gemeinsam handeln“, betont Krause. Und von den alten Deponien gehe eine langfristige Gefahr aus, wenn nicht gehandelt werde. Bis 2018 würden deshalb rund 2,4 Millionen Euro für die Sicherung benötigt.

 

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