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Schlechte Aussichten für 23 Projekte in Schwerin : Stadt hinkt Plänen für 2020 hinterher

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Die Landeshauptstadt hinkt mit der Verwirklichung ihrer Ziele für das Jahr 2020 hinterher. Das vorzeitige Fazit: Von 33 Projekten sind drei nicht begonnen, 29 laufen und nur eines ist abgeschlossen.

svz.de von
erstellt am 28.Apr.2013 | 06:31 Uhr

Schwerin | Die Landeshauptstadt hinkt mit der Verwirklichung ihrer Ziele für das Jahr 2020 hinterher - und das schon zwei Jahre nach der schwierigen Aufstellung des "Leitbildes". Das vorzeitige Fazit: Von 33 beschlossenen Projekten sind drei nicht begonnen, 29 laufen, aber nur sechs mit einer günstigen Prognose, und nur eines ist abgeschlossen.

Das Papier skizziert Schwerin im Jahr 2020. Um die Ziele besser zu erreichen, wurden diese an die in den vergangenen Jahren sich veränderten Voraussetzungen angepasst. Damit Schwerin für Touristen interessanter wird, soll nicht nur ein Managementplan für das Vogelschutzgebiet erarbeitet werden, sondern auch ein Management für das Gebiet "Schweriner Innensee und Zigelaußensee" aufgestellt werden. Anstatt im Bereich Energiegewinnung nur auf Biosgasproduktion zu setzen, stellt die Stadt die Energieproduktion auf "Basis biogener Abfallstoffe" auf eine breitere Grundlage. Der "Schweriner Gartensommer" soll den Themenkomplex Natur stärker in den Fokus rücken. Das Projekt "Sport und Gesundheit", das sich an Mütter mit Kleinkindern in der Elternzeit richtete, ist gestrichen. Nachdem der Marienplatz saniert und verschönert worden ist, soll das Straßenbild in der Schweriner Innenstadt verschönert und die City als Geschäftszentrum noch weiter vorangetrieben werden. Weit hinter den Erwartungen zurück bleibt auch das Ziel, mehr Schweriner auf das Fahrrad zu bekommen. Anstatt bis ins Jahr 2015 sollen die Schweriner jetzt bis 2020 etwa 15 Prozent ihrer Wege mit dem Fahrrad zurück legen. Abgeschlossen ist die Aufstellung eines Integrationskonzeptes für Schwerin. Mit der Erarbeitung des Leitbildes waren schon Formulierungen wie "Kulturhauptstadt des Nordens" als "zu ehrgeizig" in die Kritik geraten. Im Jahr 2010 äußerten sich etwa 280 Schweriner, wie sie sich ihre Stadt im Jahr 2020 vorstellen. Nach Kritik an Überschriften und unklaren Aussagen musste das Amt für Stadtentwicklung unter der Regie von Stadtplaner Hans-Hermann Bode das Papier nachbessern. Die Stadtvertretung verabschiedete das Konzept schließlich am 21. Februar 2011. Alle zwei Jahre berichtet die Stadtverwaltung der Politik über den Fortschritt der Leitziele.

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