zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

18. November 2017 | 09:43 Uhr

Schlaglöcher : Stadt hat noch viel zu tun

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Leser benennen zahlreiche Missstände, Reparaturen reichen bei weitem nicht aus

von
erstellt am 24.Jan.2015 | 16:00 Uhr

Die Schlaglöcher bewegen die Schweriner. Unsere Redaktion hat zahlreiche Zuschriften bekommen, in denen Leser auf den schlechten Zustand vieler Straßen und Wege aufmerksam machen. Denn ungeachtet dessen, dass in dieser Woche viele Löcher geflickt wurden, gibt es noch zahlreiche Problemstellen:

Christina Hein schreibt: „Ich wohne in der Willi-Bredel-Straße. Dort tut sich eine einzige Schlaglochpiste auf. Als Autofahrer muss ich das Geschick eines Rennfahrers entwickeln. Jedes Frühjahr werden die Löcher notdürftig geflickt, im Winter beginnt das Spiel erneut. Aber jedes Jahr werden die Löcher größer“, berichtet sie und fordert nachhaltige Reparaturen. Heike Rotsch sieht das ähnlich. Sie schreibt: „Ich wohne in Klein Medewege und befahre jeden Tag die Straße nach Ziegelhof. Sie ist in einem derart schlechten Zustand, dass es Fahrkunst bedarf, um nicht von einem in das nächste Schlagloch zu fahren. Die Straße muss nicht nur dringend repariert werden, sondern benötigt eine Komplettsanierung.“

Der schlechte Zustand dieser Straße ist auch für Heinz Hoppe ein großes Ärgernis. „Diese Straße ist genau so wichtig wie die Umgehungsstraße“, betont er. Schlimm ist die Situation im Wohngebiet Görries. „Schulzenweg, Breitestraße Lilienthalstraße – die Liste hat kein Ende“, berichtet Tim Seedorf. Im Innenhof der Wuppertaler Straße bildet sich bei Regen sogar ein kleiner Teich, beschreibt Horst Albrecht.

Doch auch viele Gehwege sind löchrig: Dieter Gonsch kritisiert: „Der Zustand der Fußgängerzone Großer Moor, Ecke Puschkinstraße ist eine Zumutung für Touristen und Anwohner. Es herrscht dort ein Sammelsurium verschiedenster Bodenbeläge, vielerlei Pflaster, Asphalt und blankes Erdreich. Der Straßenzustand mit losen und zerbrochenen Plastersteinen stellt eine ständige Stolpergefahr dar.“

Genau so sieht das auch Regina Koch: „Als ich 1985 in die Straße Großer Moor gezogen bin, war der Bürgersteig neu gepflastert und alles sah gepflegt aus. Nach vielerlei Bauarbeiten ist der Bürgersteig jetzt nur noch mit Restplatten belegt, die Löcher sind mit Sand zugeschüttet. Nicht nur der Anblick, sondern auch das Laufen ist unzumutbar.“

Axel Klabe von den Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS) ist für jeden Hinweis der Bürger dankbar, versichert er. „Wir reparieren so schnell und viel wir können, arbeiten dabei aber eine Prioritätenliste ab.“ „Wir haben zu Wochenbeginn mit Heißasphalt geflickt, bis der Behälter leer war.“ Er warte auf die nächste Lieferung.

 


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen