Vier Wochen Tempo 30 : Stadt flickt die Straßen

Zwischen der Otto-Weltzien-Straße und dem Ortsausgang bessert die SDS auch die marode Rogahner Straße aus.
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Zwischen der Otto-Weltzien-Straße und dem Ortsausgang bessert die SDS auch die marode Rogahner Straße aus.

Von Mittwoch an gibt es vier Wochen lang in fünf Stadtteilen Ausbesserungsarbeiten – vor allem mit Rollsplitt

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13. Juli 2014, 22:00 Uhr

Löcher und Risse in den Fahrbahnen sind keine Seltenheit, auch wenn der vergangene Winter nicht so viele Schäden angerichtet hatte. Doch trotz ambitionierten Bauprogramms ist die Warteliste für grundhafte Straßensanierung in Schwerin lang. Um noch größere Schäden auf unsanierten Fahrbahnen zu verhindern, starten die Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen SDS am Mittwoch ein vierwöchiges, umfangreiches Ausbesserungsprogramm. „Vorbeugen ist besser als heilen“, nennen die SDS-Verantwortlichen selbst ihr Bauprogramm in den einzelnen Straßen (siehe Auflistung unten). Die jeweiligen Arbeiten in den Stadtteilen Görries, Krebsförden, Neumühle, Friedrichsthal und Lankow werden als Wanderbaustelle ausgeführt.

„Durch das rechtzeitige Verschließen poröser Stellen und Risse, so genannter Ausmagerungen, können wir das Entstehen von Schlaglöchern verhindern. Das geschieht durch das Auftragen einer Bitumen-Emulsion und gleichzeitigem Aufbringen von Rollsplitt“, erklärt SDS-Mitarbeiter Ronny Bannow. Beide Arbeitsschritte erfolgen in einem Gang und bei laufendem Verkehr. Damit erfolgt eine zügige Behandlung der Straßenoberflächen und mögliche Beeinträchtigungen werden gering gehalten.

Insgesamt sind vier Wochen für diese Arbeiten vorgesehen. „Der genaue Zeitplan hängt maßgeblich von der Witterung ab. Bei Regenfällen sind solche Arbeiten nicht möglich“, berichtet Ronny Bannow. Das Wetter ist auch ein Grund dafür, dass das Vorhaben in den Sommermonaten umgesetzt wird. Je höher die Tempera-turen sind, desto besser lassen sich Emulsion und Splitt aufbringen, erklärt der Experte. Den Rest erledigen die Autos. „Der Rollsplitt wird durch das Befahren verfestigt – die Fahrzeuge übernehmen sozusagen die Funktion einer Walze“, sagt Ronny Bannow. Für eine Woche gilt in den entsprechenden Bereichen eine Geschwindigkeitseinschränkung: Maximal Tempo 30 ist dann erlaubt. Anschließend erfolgt die Reinigung. „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um erhöhte Aufmerksamkeit und setzen auf Verständnis. Denn diese Maßnahme trägt dazu bei, die Straßenoberflächen zu schützen“, ergänzt Axel Klabe von den SDS.

Diese Bereiche werden gemacht:

Handelsstraße (Rogahner bis Weltzienstr.);

Weltzien-Straße (Handels- bis Rogahner Str.);

Rogahner Straße (Weltzienstr. bis Ortsausgang);

Grabenstraße (B106 bis Ellerried);

Ellerried (Graben- bis Schliestr.);

Hof Göhren (Schweriner Str. bis Vossens Tannen);

Schweriner Straße (Pampower Str. bis Hof Göhren);

Hagenower Straße (Rosen- bis Mettenheimerstr.),

Hagenower Chaussee (Mettenheimer- bis Dorfstr.);

Ostorfer Ufer (Ludw. Chaussee bis Brunnenstr.);

Neumühler Straße (An den Wadehängen bis Wittenburger Tor);

Vor dem Wittenburger Tor (Neumühler bis Wittenburger Str.); Wittenburger Straße (Wittenburger Tor bis Seelenbinderstr.); Sacktannen (K55 bis Abzweig);

Warnitzer Straße (Lärchenallee bis Lützower Ring);

Lärchenallee (Herren Steinfelder Weg bis Ortsausgang);

Greifswalder Straße (Ratzeburger Str. bis Immensoll);

Gadebuscher Straße (Lankower Str. bis Neumühler See);

Lübecker Straße (Obo bis Beltz-sowie Gadebuscher bis Friesenstr.); Werkstraße (Schweriner bis Pampower Str.)

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