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Zeitung für die Landeshauptstadt

18. Dezember 2017 | 00:31 Uhr

Schweriner Baugeschehen : Stadt baut für Schweriner

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Was kommt 2017 auf Mieter in Schwerin zu? Die Stadt investiert in Infrastruktur – in Schulen, Kitas und Horte

von
erstellt am 14.Jan.2017 | 23:30 Uhr

Die Landeshauptstadt verzeichnet Zuzug. Vor allem junge Familien zieht es nach Schwerin, die sich in der Mehrheit eine Mietwohnung suchen, heißt es aus der Stadtverwaltung. Diese ist der Servicedienstleister für die Schweriner. Die Stadt muss die erforderliche Infrastruktur zur Verfügung stellen, um ein gutes Leben in Schwerin zu ermöglichen. Schulen, Kindergärten, Horte – es wird investiert.

In der Speicherstraße entsteht eine neue Grundschule mit Hort und Turnhalle. Der erste Beton ist bereits gegossen – schon im September soll die Schule bezogen werden. „Das ist fast Utopie“, sagt Berge Dörner vom Zentralen Gebäudemanagement. „Aber wir wollen das ambitionierte Ziel unbedingt erreichen.“ Bisher liefen die Arbeiten weitgehend störungsfrei. „Mit dem Abriss der Gebäude des VEB Keramik wurden vor ein paar Jahren zwar auch Schadstoffe entsorgt, aber wir haben noch etwas gefunden, was entsorgt werden musste“, so Dörner. Große Verzögerungen gab es dadurch nicht.

Die Schule im Hafenviertel wird vierzügig sein. Der Hort soll 286 Plätze haben. „Wir gehen davon aus, dass 85 Prozent der Schüler den Hort besuchen werden“, sagt Berge Dörner.

Vom Winter ausgebremst wird derzeit der Bau des Heinehortes in der Werderstraße. „Ich hoffe, dass es nächste Woche weitergehen kann“, so Dörner. Wegen der Wetterlage ist er aber doch skeptisch. Denn jetzt müsste die Fundamentplatte gegossen werden. Zuvor ist die Armierung einzubringen. „Das wird bei Schnee, Eis und Kälte schwierig.“ Auch in der Werderstraße ist der Zeitplan „ambitioniert“. „Wir halten aber an der Fertigstellung Anfang 2018 fest, wollen dieses Ziel unbedingt erreichen.“

Einfacher sind die Arbeiten am neuen Hort in der Friedensstraße. Rund 300 Kinder sollen in der 1870 gebauten ehemaligen Kaserne künftig betreut werden. Das Haus ist inzwischen entkernt, der Innenausbau läuft. „Auch wenn von außen nicht viel zu sehen ist, es geht voran“, sagt Berge Dörner. Er spricht von einer „schönen Winterbaustelle“.

Noch liegen die Baustellen des Zentralen Gebäudemanagements finanziell im Plan. „Auch wenn es immer schwerer wird, das Budget einzuhalten.“ Denn die Baufirmen sind so gut ausgelastet, dass bei Ausschreibungen oft nur ein oder zwei Angebote abgegeben werden. Häufig werden die Leistungen zu sehr hohen Preisen angeboten.

Neben den laufenden Bauvorhaben bereitet das Zentrale Gebäudemanagement weitere Projekte vor. „In diesem Jahr laufen die Planungen für die neue Berufsschule Technik, für die Sanierung der Brinckman- und der Weinertschule. Bei der Grundschule in Lankow soll in den nächsten Jahren noch ein Hort entstehen. 2017 wird dafür aber nur geplant. Abgerissen wird in Lankow aber eine marode Turnhalle.

Auch im Sportpark Lankow baut das Zentrale Gebäudemanagement für die Bürger. Es entsteht ein Funktionsgebäude mit Umkleide- und Sanitärräumen. Genutzt werden kann das Haus von den Vereinen, die im Lankower Sportpark trainieren und bisher Container nutzen mussten.

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