Wasserqualität : Stadt: Badespaß bleibt ungetrübt

Plantschen macht Spaß: Die Kinder haben sichtlich Freude in der Lankower Schwimmhalle. Allerdings berichten auch Erzieher von geröteten Augen ihrer Schützlinge.
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Plantschen macht Spaß: Die Kinder haben sichtlich Freude in der Lankower Schwimmhalle. Allerdings berichten auch Erzieher von geröteten Augen ihrer Schützlinge.

Die Zunahme der Schwimmhallen-Besucher verschlechtert die Wasserqualität, aber es gibt regelmäßige Kontrollen durch die Stadt und die Hygiene-Prüfer

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07. März 2014, 12:00 Uhr

Rund 3000 Besucher mehr pro Monat zählt die Lankower Schwimmhalle derzeit, seitdem das öffentliche Bad auf dem Großen Dreesch nicht mehr zur Verfügung steht. Kapazitätsgrenzen sind damit aber noch lange nicht erreicht, betont Vize-Oberbürgermesiter Dr. Wolfram Friedersdorff nach einer Anfrage der Fraktion der Unabhängigen Bürger. „Mir sind Informationen zugetragen worden, dass die Wasserqualität in der Schwimmhalle Lankow wegen der deutlich höheren Frequentierung von Badegästen nicht mehr den Hygienestandards bzw. den gesetzlichen Vorschriften entspricht“, hatte Fraktionsvorsitzender Silvio Horn notiert und gleich einen Fragenkatalog an die Stadt geschickt.

Friedersdorff gibt Entwarnung: „Die Anlage zur Wasseraufbereitung ist auf 100 Besucher pro Stunde ausgelegt. Diese Kapazität wurde in den seltensten Fällen ausgeschöpft.“ Allerdings muss auch der Dezernent eingestehen, dass „durch die Zunahme der Badegäste die Wasserqualität etwas verschlechtert“ sei. Auch deshalb würden alle vorgeschriebenen Mess-Abläufe eingehalten. Zusätzlich gäbe es Zwischenmessungen durch das technische Personal und auch extern durch Hygiene-Prüfer.

So sei auch das Problem am 23. Januar entdeckt worden, ehe es zur Gefährdung von Badegästen kommen konnte. Ein „äußerst seltener technischer Defekt“, so Friedersdorff hatte zu einer erhöhten Konzentration von freiem Chlor geführt. „Ähnliches hat es in den zurückliegenden fünf Jahren nicht gegeben“, berichtet Friedersdorff. Der Defekt sei umgehend behoben worden. Nach Prüfung der Wasserwerte durch das Gesundheitsamt sei das Becken am Nachmittag wieder freigegeben worden (SVZ berichtete).

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