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Zeitung für die Landeshauptstadt

16. Dezember 2017 | 17:58 Uhr

Termin steht : Stadionbrücke wird gesprengt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Stadt plant Abriss Ende November / Verkehrsbehörde informiert Anlieger am 25. September

svz.de von
erstellt am 10.Sep.2014 | 08:00 Uhr

Nun wird es ernst: Die Stadt bereitet den Abriss und Neubau der 1974 errichteten und stark geschädigten Stadionbrücke vor. Vom 12. November an soll die Brücke für jeglichen Verkehr voll gesperrt werden, um die Sprengung vorzubereiten. Die Sprengung selbst erfolgt am Sonntag, 28. November. Dazu wird die Ludwigsluster Chaussee an dem verlängerten Wochenende vom 27. November bis zum 30. November im Brückenbereich voll gesperrt. Unter der gesamten Brücke wird laut Stadt eine zwei Meter hohe Sandschüttung hergestellt, auf die der Brückenüberbau nach der Sprengung herabfällt. Unmittelbar nach der Sprengung werden die Brückentrümmer beseitigt. Der Brückenunterbau wird maschinell abgebrochen. Die Straßendämme bleiben erhalten.

Mit dem Abriss ändern sich die gegenwärtig bestehenden Verkehrsbeziehungen bis zur voraussichtlichen Fertigstellung der neuen Brücke im Sommer 2017 erheblich. So ist Folgendes geplant: Nordwestlich des bestehenden Brückenbauwerkes soll bereits vor dem Abriss ein Knotenpunkt so ausgebaut werden, dass aus der Hagenower Straße, der Stadionstraße, der Straße Osterberg und der Straße Krösnitz kommende Fahrzeuge dort die Möglichkeit erhalten, stadteinwärts zu fahren, während auf der Ludwigsluster Chaussee stadteinwärts fahrende Fahrzeuge die Möglichkeit erhalten, die Hagenower Straße, die Stadionstraße, die Straße Osterberg und die Straße Krösnitz zu erreichen. Gleichzeitig wird für den Fußgänger- und Radverkehr eine Querung über die Ludwigsluster Chaussee eingerichtet, um so die Haltestelle Ostorf des Nahverkehrs und die Johannes-Stelling-Straße zu erreichen. Der Knotenpunkt soll durch eine Ampel geregelt werden.

Das Amt für Verkehrsmanagement hat die betroffenen Anlieger in einem Bürgerbrief über die Veränderungen und geplanten Verkehrslösungen sowie den Zeitplan der Abrissarbeiten und damit verbundene Sicherheitsmaßnahmen informiert. Gleichzeitig lädt die städtische Verkehrsbehörde für den 25. September um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus ein. Die gesamte Baumaßnahme erfordere das Verständnis und die Mitwirkung der Anwohner, sagt Dr. Bernd-Rolf Smerdka, Leiter des Amtes für Verkehrsmanagement. „Daher wollen wir die bevorstehenden Maßnahmen erläutern und über die planerischen und straßenverkehrsrechtlichen Fragen Auskunft geben.“

Der Gefahrenbereich bei der Brückensprengung wird nach Angaben der Stadt etwa einen Radius von 200 Metern umfassen. In diesem abzusperrenden Bereich ist der ungedeckte Aufenthalt von Personen und beweglichen Sachgütern während der Sprengung verboten.


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