zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

19. November 2017 | 15:25 Uhr

Bauprojekt : Sportpark Lankow bekommt Tribüne

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Mit einem Funktionsgebäude verbessern sich die Bedingungen für die Sportler

von
erstellt am 11.Jan.2015 | 23:16 Uhr

Im Sportpark Lankow können ein neues Funktionsgebäude und eine Zuschauertribüne gebaut werden. Die Stadt hat jetzt Fördermittel in Höhe von fast 1,6 Millionen Euro zugesagt. Zusammen mit der Landesförderung hat der FC Mecklenburg damit die Investitionssumme von insgesamt gut 2,3 Millionen Euro zusammen. „Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt die Bedingungen für die Sportler verbessern können“, sagte Clubpräsident Reinhard Henning.

Im Sommer soll mit dem Bau begonnen werden, in einem Jahr soll alles fertig sein. Errichtet wird ein so genanntes Funktionsgebäude, in dem Umkleideräume und Sanitäreinrichtungen untergebracht werden. „Bisher mussten die Sportler Räumlichkeiten aus DDR-Zeiten nutzen. Ein Teil dieses Gebäudes war bereits abgerissen und durch Container ersetzt worden. „Die Verhältnisse sind katastrophal und entsprechen nicht mehr den heutigen Nutzungsansprüchen“, so Reinhard Henning. Die neuen Räume werden für acht Mannschaften ausgelegt. Ebenfalls im Funktionsgebäude untergebracht ist die Geschäftsstelle für den FC Mecklenburg und für den SSC Breitensport.

Die Tribüne wird für 510 Zuschauer ausgelegt. Darunter gibt es Räume für die Unterbringung von Pflege- und Sportgeräten. „Wir wollen die kombinierte Nutzung der Tribüne, weil wir sparsam mit dem Geld umgehen wollen“, so der FCM-Präsident.

Seit der Gründung des Fördervereins für den FC Mecklenburg 2012 wird um den Neubau im Sportpark Lankow gerungen. Schon Ende 2012 hatte die Stadtvertretung eine Konzeption zur Konzentration des Fußballsports beschlossen. Es haperte allerdings immer an der Finanzierung. Erst 2014 hatten die Stadtvertreter das Geld in den Haushalt eingestellt – jetzt kann der Verein es einsetzen.

Mit dem Förderbescheid der Stadt ist die Auflage verbunden, dass der zwischen dem Verein und der Stadt geschlossene Pachtvertrag für den Sportplatz in Görries zum 31. Juli 2020 „unwiderruflich“ beendet wird.

Im August 2014 hatte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow die Investition im Sportpark noch gestoppt. Sie kam damit einer Aufforderung des Innenministeriums nach, weniger Kredite aufzunehmen. Jetzt also kann das Geld doch fließen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen