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Zeitung für die Landeshauptstadt

11. Dezember 2017 | 18:23 Uhr

Brüsewitz feiert : Spielplatz als Treffpunkt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Groß Brützer nahmen das von ihnen mitgestaltete Areal in Besitz

von
erstellt am 18.Jul.2016 | 12:00 Uhr

Lukas wippt auf dem Federtier ausgelassen vor und zurück. „So einen Fuchs hab‘ ich mir gewünscht“, erzählt der Dreieinhalbjährige. Jetzt steht das Spielgerät auf dem neuen Freizeitareal von Groß Brütz. Die zweieinhalbjährige Lucy Alicia beschäftigt sich währenddessen mit Kuchenbacken in der Sandkiste. Hanna, die schon fünf Jahre alt ist, erprobt den Kletterturm.

So hatten sich das Katharina Bley und Steven Wüst vorgestellt. Und so etwas hätten sie gern in ihrem Heimatdorf gehabt, als sie selbst klein waren, erzählen die 15-Jährigen. Nun haben sie dazu beigetragen, dass die Kleinen ausgelassen spielen und sich die Großen am Rande des neu gestalteten Areals treffen können.

„Das Ganze ist ein echtes Gemeinschaftswerk“, hebt Gesine Isbarn hervor. Bei der Pastorin und Vorsitzenden der Sozialausschusses der Gemeinde, liefen die Fäden für das Spielplatzprojekt zusammen. Den lang gehegten Wunsch wieder auf die Tagesordnung gesetzt hatten Juliane Westphal und Anne Marie Kanetzky. Denn in den Brüsewitzer Ortsteilen Groß Brütz und Brützer Bauern leben wieder mehr Familien mit kleinen Kindern. Die beiden Mütter gingen zur Gemeindevertretung und in die Sprechstunden des Bürgermeisters. Katharina und Steven fanden die Idee gut, sammelten Unterschriften und auch Geld. Das Engagement überzeugte die Gemeindevertreter. 12  000 Euro stellten sie für das Projekt bereit. Bürgermeister Manfred Dutz hob bei der Einweihung am Sonnabend hervor, dass die Gemeine das gern getan hat, um den Kindern dauerhaft eine Freunde zu bereiten und die Dorfgemeinschaft zu stärken. Aber auch die Sparkassenstiftung aus Wismar half mit einem Zuschuss. Und Firmen aus der Region – wie die Tierärztin Katrin Ringelmann, der Landwirtschaftsbetrieb Schierhorn, das Café auf dem Pfarrhof, das Kiesunternehmen Lienshöft – brachten sich ein. Spielplatzgestalterin Anke Meixner machte aus allem ein Konzept, das gemeinsam umgesetzt wurde.

Und das ist nicht zu Ende: So sorgte Willi Först dafür, dass zusätzlich eine Bank aufgestellt wurde, damit die Älteren den Kindern nahe sein können.

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