Schwerin : Sperrmüllhaufen sind hässlich und locken Ratten

Ein Sperrmüllhaufen in der Weststadt. Manchmal bleiben solche Ansammlungen von Unrat tagelang liegen.
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Ein Sperrmüllhaufen in der Weststadt. Manchmal bleiben solche Ansammlungen von Unrat tagelang liegen.

SVZ-Leser Norbert Thrum ärgert sich über Unrat auf öffentlichen Straßen und Plätzen

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15. August 2016, 14:00 Uhr

SVZ-Leser Norbert Thrum ist gern und viel in der Landeshauptstadt unterwegs. „Schwerin eine sehr schöne Stadt, doch leider gibt es viele Schmuddelecken“, sagt Thrum. Vor allem an Containerstellplätzen türme sich oft tagelang der Unrat, kritisiert er und nennt Beispiele aus dem halben Stadtgebiet, etwa der Wossidlostraße, der Wismarschen Straße, der Lübecker Straße, der Robert-Beltz-Straße oder auf dem Schelfmarkt.

Die Entsorgungsfirmen würden zwar an den Abfuhrterminen meist auch die Stellplätze säubern, doch dann liege der Müll ja oft schon zwei, drei Tage. „Das sieht nicht nur hässlich aus, sondern ist auch unhygienisch, denn Unrat zieht immer auch Ungeziefer an wie etwa Ratten“, sagt der aufmerksame Schweriner.

Und er sieht noch ein anderes Problem: Sperrmüll. „Oft liegen die Haufen tagelang auf den Gehwegen und werden immer größer, weil sie nicht abgeholt werden. Es muss doch zu machen sein, dass die Entsorgung zeitnah erfolgt“, findet Norbert Thrum. So etwas habe er in der Steinstraße, Friedensstraße oder Wismarschen Straße beobachtet. „Es ist schlimm genug, dass manche Mitbürger mit Ordnung und Sauberkeit nicht so viel im Sinn haben. Aber die Erfahrung zeigt auch, dass die Müllhaufen immer größer werden, wenn sie erstmal tagelang liegen“, berichtet er.

Da Norbert Thrum viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann er auch ein Lied von Glasscherben singen, denen die Radfahrer immer wieder Platten zu verdanken haben. „Sehr häufig sehe ich kaputte Flaschen im Mittelweg. Das muss doch nicht sein. Und die Scherben sind nicht nur ein Ärgernis für Radfahrer, sondern eine echte Gefahr für spielende Kinder“, sagt er. „Das Problem mit der Sauberkeit liegt mir sehr am Herzen. Schwerin könnte so schön sein. Jetzt ist die Hauptsaison der Urlauber und die schauen immer auf sowas. Deshalb wäre mein Wunsch, dass alle Schweriner ein bisschen mehr auf Ordnung und Sauberkeit achten“, sagt Norbert Thrum.

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