Schwerin : Späte Folgen des Warnstreiks

Bis auf wenige Ausnahmen ist die Bargeldversorgung in Schwerin gesichert.
Bis auf wenige Ausnahmen ist die Bargeldversorgung in Schwerin gesichert.

Santander-Geldautomaten geht das Bargeld aus – Andere Institute springen ein

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10. Januar 2019, 08:43 Uhr

Der in der vergangenen Woche beendete Warnstreik der Fahrer von Geldtransportern wirkt sich offenbar nun doch auf die Bargeldversorgung aus. In der Filiale der Santander Bank am Schweriner Hauptbahnhof am Grunthalplatz gibt der Geldautomat seit Dienstag keine Banknoten mehr aus. Aus der Filiale heißt es, Kunden sollten sich während der Öffnungszeiten an den Kassenschalter wenden. Kunden anderer Kreditinstitute können in der Filiale jedoch kein Geld abheben. Die nächste Lieferung ist am Freitag geplant, dann sollen Auszahlungen am Automaten auch wieder möglich sein.

Andere Schweriner Kreditinstitute haben hingegen keine Probleme bei der Bargeldversorgung, zumindest nicht mehr aktuell. „Ende der vergangenen Woche gab es bei uns wegen des Warnstreikes Engpässe“, sagt Mathias Paulokat, Sprecher der Commerzbank. Seit Montag seien alle drei Schweriner Automaten wieder im Betrieb. Die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin hingegen war von dem Tarifstreit nicht betroffen. „Wir setzen bei der Belieferung mit Bargeld auf regionale Partner“, sagt Torsten Mönnich von der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einigte sich mit den Arbeitgebern der Geldkuriere Ende der vergangenen Woche auf Lohnsteigerungen zwischen 7,8 und 17,2 Prozent. Dem voran ging ein dreitägiger Warnstreik der Geldtransporteure im gesamten Bundesgebiet.

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