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Zeitung für die Landeshauptstadt

13. Dezember 2017 | 23:18 Uhr

25 Jahre jung : Soziale Angebote stetig ausgebaut

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Familienhilfe, Freiwilligendienste, Mehrgenerationenhaus: Internationaler Bund in Schwerin feiert 25-jähriges Bestehen

von
erstellt am 21.Okt.2015 | 23:32 Uhr

Hartmut Renken, Abteilungsleiter im Sozialministerium, sparte nicht mit Lob: Der Internationale Bund (IB) in Schwerin sei ein stabiler Partner, leiste mit seinen vielfältigen sozialen Angebote eine vorbildliche Arbeit. „Vielen Menschen konnte so in den vergangenen 25 Jahren geholfen werden“, betonte Renken. Auch Schwerins Sozialdezernent Andreas Ruhl nutzte gestern den Festakt zum 25-jährigen Bestehen des IB, um die Arbeit des Bundes zu würdigen.

Im Dezember 1990 hatte der Internationale Bund mit seiner Tätigkeit in Schwerin begonnen. „Los ging es mit drei Mitarbeitern“, berichtete Geschäftsführerin Astrid Brumme vor rund 50 Gästen im IB-Sitz in der Keplerstraße. Am Anfang habe ein Kinder- und Jugendhilfezentrum gestanden. Nach und nach seien die Angebote dann erweitert worden, so Brumme. Ganzheitlich und sozialraumorientiert sei die Perspektive dabei stets gewesen.

Mehr als 50 Mitarbeiter hat der IB in Schwerin heute, ist einer der größten Arbeitgeber im Mueßer Holz. Das Leistungsspektrum ist breit gefächert, umfasst Hilfen zur Erziehung wie Familienhilfe, eine Tagesgruppe und eine Erziehungs- und Familienberatungsstelle genauso wie etwa die Bildung und Erziehung von Kindern in der Kita „Lütte Meckelbörger“ und dem IB-Schulhort an der Astrid-Lindgren-Schule, Freiwilligendienste wie FSJ, FÖJ und Bundesfreiwilligendienst, die Schulwerkstatt „Robinson“, die Schulsozialarbeit an vier Schulen, projektbezogene Kinder- und Jugendarbeit, internationale Jugendarbeit und nicht zuletzt generationsübergreifende Freizeit- und Sportangebote unter dem Dach des Mehrgenerationenhauses.

Alle ehemaligen und jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IB könnten stolz darauf sein, dass es ihnen in den zurückliegenden 25 Jahren gelungen sei, auf die sich verändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit entsprechenden Angeboten zu antworten, sagte Geschäftsführerin Brumme, die beim Festakt nicht nur Vertreter von Stadt und Land, von Arbeitsagentur, Jobcenter, Polizei und anderen Kooperationspartnern begrüßte, sondern auch ihre beiden Vorgänger, Bärbel Angrick und Dr. Ludwig Anders.

Nach den Reden und musikalischen Beiträgen von Kindern aus der Kita „Lütte Meckelbörger“ und Goetheschülern konnten die Gäste der Jubiläumsveranstaltung einen Blick auf drei Wanderausstellungen werfen, zu denen der Internationale Bund noch bis in den November in seinen Räumen einlädt. Die Ausstellung „Echt Krass“ des Petze-Instituts Kiel richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse und soll Jugendliche für das Thema sexuelle Gewalt sensibilisieren. Um den Schutz vor häuslicher Gewalt geht es in den Ausstellungen „Am Rande der Wahrnehmung“ und „Hier wohnt Familie Schäfer“ der Awo-Interventionsstelle.

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