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22. Oktober 2017 | 06:48 Uhr

Volleyball Frauen : Solide Basis fürs Weiterkommen

vom

SSC-Volleyballerinnen bezwingen im Hinspiel der Hauptrunde des CEV-Pokals Tschechiens Vertreter VK UP Olomouc zu Hause mit 3:0

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2015 | 20:21 Uhr

Um es gleich vorwegzunehmen: Ein Kracher wie der am Samstag beim 3:2 über den  Dresdner SC war der Einstieg der SSC-Volleyballe-rinnen in den europäischen CEV-Cup gestern Abend nicht. Musste er auch nicht. Denn zum einen stand dem SSC eben nicht der deutsche  Meister gegenüber, sondern „nur“ der Vorjahres-Sechste  der tschechischen Extraliga, der VK UP Olomouc. Der wurde letztlich standes- und auch erwartungsgemäß in 72 Spielminuten mit 3:0 (17, 19, 22) bezwungen.

Das aber auch nicht von dem  kompletten SSC-Sechser des Samstags. Da Neuzugang Tabitha Love  wegen einer Bauchmuskelverletzung weiter fehlt und auch Kapitän Lousi Souza Ziegler gestern wegen einer  Lendenwirbelblockade  recht eckig, aber umso tapferer nur am Rand saß, fand sich Marie Holstein plötzlich im Start-Sechser wieder. Und die 18 Jahre junge Diagonalspielerin gab ein EC-Debüt, von dem Trainer Felix Koslowski sagte: „Vor ein paar Monaten hätte sie sich noch nicht einmal träumen lassen, im EC zu spielen. Jetzt steht sie mittendrin – und steht gut.“

Überhaupt war der Trainer mit der Vorstellung seiner Mädels, die einmal mehr in  Ariel Turner (15 Punkte) und Jennifer Geerties (10) ihre  gefährlichsten Angreiferinnen hatten, zufrieden.   „Wir haben nicht spektakulär, aber solide gespielt. Wir produzierten wenig Eigenfehler und schon gar keine dummen Fehler. Vor allem standen wir in der Abwehr gut, und dann passte auch die Abstimmung mit dem Zuspiel“, sagte der Coach.

So setzte sich sein Team im ersten Satz schnell und letztlich vorentscheidend auf 6:2 ab, nahm im zweiten Durchgang mit dem Punkt zum 13:12 das Heft des Handelns fest in die Hand. In Satz drei begann der SSC dann allerdings erst  nach Olomouc’ 20:18-Führung, selbst Nägel mit Köpfen zu machen.

An diesem dritten Satz hatte Koslowski denn  auch ein bisschen herumzukritteln. „Da spielten wir nicht so superkonsequent und es schlichen sich Nachlässigkeiten ein“, monierte er.

Dass er dennoch nie das Gefühl hatte, einen Satz verlieren zu können, schreibt der Coach in erster Linie der Güte seiner Mannschaft zu. „Der Gegner war nicht einfach im Vorbeigehen zu schlagen. Der war kein Fallobst. Die Truppe hat gezeigt, dass sie  Volleyball spielen kann – deutlich besser zum Beispiel als Oudegem, unser erster EC-Gegner im Vorjahr.“

Dennoch: Mit einem Bein stehen die Schwerinerinnen  nach dem 3:0  bereits in der Runde der letzten 32. Und wenn am 12. November (17 Uhr) das Rückspiel ansteht, dürfte ein SSC in Normalform kein Problem haben, auch das zweite Bein  in die nächste Runde nachzuziehen.

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