Schweriner Arzt gibt Tipps : Silvester die Augen schützen

Augenärztliche Untersuchung: Dr. Nico Negraszus empfiehlt beim Zünden des Feuerwerks eine Schutzbrille.
Augenärztliche Untersuchung: Dr. Nico Negraszus empfiehlt beim Zünden des Feuerwerks eine Schutzbrille.

Chefarzt Dr. Nico Negraszus warnt vor Gefahren und empfiehlt zur Sicherheit eine Schutzbrille

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28. Dezember 2016, 12:00 Uhr

Leuchtraketen, Böller, Tischfeuerwerke – alle Jahre wieder verabschieden wir in der Silvesternacht mit Feuerwerkskörpern das alte Jahr. „Doch was schön anzusehen ist, kann auch ins Auge gehen“, mahnt Dr. Nico Negraszus, Chefarzt der Augenklinik in den Helios-Kliniken Schwerin. Damit Funken und Böller keine schweren Verletzungen verursachen, gilt es, einige Grundregeln zu beachten.

„Explodierende Knallkörper nahe dem Gesicht können Verbrennungen an Horn- und Bindehaut verursachen. Gefährlich sind auch umherfliegende Partikel, die ins Auge gesprengt werden und die Hornhaut verletzen können“, sagt Dr. Negraszus, der bereits viele solche Verletzungen behandelt hat.

Damit die Augen keinen Schaden nehmen, appelliert Dr. Negraszus zu einem vorsichtigen und verantwortungsbewussten Umgang mit Raketen und Böllern: „Feuerwerkskörper sollten selbstverständlich nie in der Hand oder in einer Menschenmenge gezündet werden. Raketen gilt es entsprechend zu fixieren, damit Flaschen nicht umfallen.“ Der Facharzt rät, möglichst eine Schutzbrille zu tragen.

Falls doch etwas passiert, gilt es, möglichst schnell zu kühlen ohne auf das verletzte Auge zu drücken, empfiehlt Dr. Negraszus und ergänzt: „Kommt es zu einem Unfall mit Beteiligung der Augen, sollte grundsätzlich augenärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.“ Generell ist jede Augenverletzung ein Fall für den Augenarzt, denn nur er kann mit Hilfe seiner speziellen Geräte und Instrumente das Ausmaß von Verletzungen richtig beurteilen und notwendige Soforthilfe leisten.

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