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Volles Haus – die Spitze der  Fachhochschule   heißt die neuen Studenten willkommen.
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Fachhochschule des Mittelstandes begrüßt 117 neue Studenten, die meisten kommen aus China und Indien

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11. November 2015, 08:00 Uhr

Auf der Bühne steht eine zierliche, junge Frau. Sie hat lange schwarze Haare. Trägt einen schwarzen Rock und einen schwarzen Blazer. Ihre Stimme ist klar und deutlich. Liqing Lu übersetzt das, was Prof. Dr. Richard Merk, Geschäftsführer der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM), sagt, ins Chinesische. „Deutschland ist ein modernes Land, ein Dienstleistungsland. Qualifikationen werden hier groß geschrieben. Das Wichtigste ist das Know-How in den Köpfen der Menschen. Und das wollen wir Ihnen vermitteln – wir wollen Wissen weitergeben“, so Merk. Er begrüßte gestern 117 neue Studierende an der FHM. „Eigentlich sollten die neuen Studierenden schon früher hier sein, aber es gab Schwierigkeiten mit den Visa“, erklärte Franziska Pollei, Mitarbeiterin im Hochschulmarketing. Insgesamt werden 150 junge Menschen ein Studium in Schwerin aufnehmen. „Der Rest trudelt jetzt nach und nach ein“, so Pollei.

Die 117 neuen Studenten kommen vorwiegend aus Indien und China. „77 von ihnen nehmen an einem Vorbereitungskurs teil. Lernen Deutsch“, erklärte Pia Winkler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin. Einen Masterstudiengang beginnen 33 junge Leute. Sieben Inder werden einen Vorbereitungskurs auf ihr Medizinstudium absolvieren. „Ein Wohnheim haben wir ja leider nicht, aber wir haben viele Wohnungen und Zimmer im Innenstadtbereich angemietet – die jungen Menschen sind gut versorgt“, sagte Winkler lächelnd. Für einen gemeinsamen Stadtrundgang sei keine Zeit. „Wir starten gleich richtig durch“, so Winkler.

Die FHM wurde 2000 in Bielefeld gegründet. Seit 2013 ist sie auch in Schwerin ansässig. Damals übernahm die FHM das Baltic Collage, hatte 100 Studierende. „Heute haben wir 430 Studenten allein in der Landeshauptstadt“, berichtete Standortleiter Ralf Tesler. Und die Vermittlungsquote nach dem Studium sei besonders hoch. „Sie liegt bei 95 Prozent“, betonte Tesler.

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