Sport in Schwerin : Sie hilft beim Drachenboot-Festival

Beim Festival am Wochenende wird sie im Organisationsbüro sitzen: Linn Schmidtke. Etwa 100 Helfer benötigt die Kanurenngemeinschaft. Interessierte können sich noch melden.
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Beim Festival am Wochenende wird sie im Organisationsbüro sitzen: Linn Schmidtke. Etwa 100 Helfer benötigt die Kanurenngemeinschaft. Interessierte können sich noch melden.

Linn Schmidtke gehört zum Team der Freiwilligen, die für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe auf dem Pfaffenteich sorgen

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25. August 2016, 16:00 Uhr

Linn Schmidtke hat eigentlich eine Menge um die Ohren. Die 27-Jährige studiert, stellt Schmuck und Accessoires her, die sie auf Flohmärkten verkauft, hat einen Freund und einen Hund. Aber das kommende Wochenende hält sie sich frei – um beim großen Drachenboot-Festival auf dem Pfaffenteich dabei zu sein. Die gebürtige Bützowerin gehört zum Team der Freiwilligen, die von morgen an für einen reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe sorgen.

Durch ihren Freund Philipp, aktiv bei der Kanurenngemeinschaft, sei sie zum Drachenbootsport gekommen, sagt Linn Schmidtke. „Mir gefällt der Teamgeist bei dieser Sportart.“ Die gelernte Bürokauffrau, die
in Wismar Wirtschaftsrecht studiert, musste denn auch nicht lange überlegen, ob sie als Freiwillige beim Festival dabei ist. „Es steckt so viel dahinter. Jede helfende Hand wird gebraucht“, erklärt sie.

Die 27-Jährige weiß auch schon, wo sie am Wochenende eingesetzt wird: im Organisationsbüro im Haus der Kultur. „Ich werde Anlaufstelle für praktisch alle Fragen sein“, sagt Linn Schmidtke. Wertungen und Vetos, Technik und T-Shirts – bei ihr im Büro liefen die Fäden zusammen.

Rund 4000 Sportler werden zum Drachenboot-Festival erwartet, dem mittlerweile 25. Und Christoph Richter, Cheforganisator von der Kanurenngemeinschaft, freut sich, dass es Menschen wie Linn Schmidtke gibt. „Um eine Veranstaltung dieser Größenordnung durchführen zu können, sind wir auf die tatkräftige Unterstützung zahlreicher freiwilliger Helfer angewiesen“, sagt Richter. Die so genannten Volunteers würden beim Aufbau und Abbau der Regattastrecke oder der Steganlage, bei der Künstlerbetreuung oder in etlichen anderen Bereichen mithelfen. Kurzentschlossene könnten sich noch melden, wichtigste Voraussetzungen seien gute Laune und eine ordentliche Portion Motivation.

Vor lauter Arbeit dürfte auch Linn Schmidtke am Wochenende nicht selbst zum Paddeln kommen. Einmal wird sie aber in einem Boot Platz nehmen – um das Feuerwerk am Sonnabend von See aus zu genießen. „Darauf freue ich mich schon sehr“, sagt sie.

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