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Humor ist, wenn man trotzdem lacht : Sie heitern kranke Kinder auf

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Klinikclowns sorgen wöchentlich für Spaß

svz.de von
erstellt am 21.Dez.2015 | 12:00 Uhr

Rote Nasen. Rote Wangen. Und bunte Kleidung. Zwei Koffer und eine Gitarre. So zieht das Trio jeden Dienstag durch die Kinderklinik der Helios Kliniken. Seit nunmehr neun Jahren. „Es ist einfach wunderbar, kranken Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, sagt die Teamleiterin Ines Vowinkel, die selbst als Clown „Fine“ unterwegs ist.

Dieses Mal suchen die Clowns elf Zimmer auf. Zwei Stunden hat das Dreiergespann Zeit. Kerstin Daum ist „Kiki“. Sie sprüht vor Begeisterung und Frohsinn. Sie lacht. Tanzt. Winkt den Schwestern und kleinen Patienten zu, die über den Flur in ihre Zimmer huschen. Mit großen Schritten geht es von Zimmer zu Zimmer. „Wenn wir gut waren und wieder rauskommen, wissen wir manchmal gar nicht mehr, was wir gemacht haben – alles ist improvisiert“, erzählt „Trine“ alias Katharina Glüer.

Den Mädchen und Jungen gefällt es jedenfalls. „Und wenn ein Kind zu Beginn unserer kleinen Show noch verhalten reagiert, wandelt es sich meistens ganz schnell“, so Clown „Kiki“. Sie erinnert sich an eine Geschichte: Zuerst sei der Junge wütend gewesen. War unzufrieden. „Er fand alles ganz blöde. Uns. Das Krankenhaus.“ Doch dann haben sich die drei Clowns die wildesten Schimpfwörter ausgedacht. Einen Wut-Song gesungen. „Als wir das Zimmer verlassen haben, hat er gelacht“, erinnert sich „Kiki“. Und das seien einfach die schönsten Momente. „Wir merken, was ein Kind braucht und versuchen, es so gut es geht aufzuheitern“, ergänzt Ines Vowinkel.

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