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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. August 2017 | 05:55 Uhr

Rastow : Sie hegen und pflegen die Rosensträucher

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Eine Gruppe von 30 Mitgliedern der Volkssolidarität pflegt die Blumenbeete im Dorfkern / Gemeinde finanziert Nachpflanzungen

Die Rosenbeete neben der Landesstraße im Ortskern von Rastow prägen seit Jahren, ja Jahrzehnten das Dorfbild. Schon zu DDR-Zeiten wurden vor dem Kriegerdenkmal am Dreieck, in der Nähe des Dorfteiches und gegenüber der alten Schule große Rosenbeete angelegt. „Die sollen auch so erhalten bleiben“, sagt Elke Weißert. „Dafür muss regelmäßig etwas getan werden.“ Und die Rastowerin packt dafür mit an. Sie gehört zu der Gruppe von etwa 30 Mitgliedern der Ortsgruppe der Volkssolidarität, die zwischen März und November jeden Monat die drei großen Rosenbeete mit hunderten Pflanzen pflegt. So um die 90 Minuten dauert ein normaler Einsatz, um die Sträucher zu beschneiden, Unkraut auszuhacken, alles zu harken. Wobei je nach Jahreszeit die notwendigen Arbeiten variieren.

Der Einsatz in dieser Woche war aber umfangreicher als die üblichen. Denn es war Zeit, verdorrte Rosensträucher und Wildwuchs zu entfernen. Deshalb rückte auch schon im Vorfeld Gemeindearbeiter Erwin Proksch und Bürgermeister Ralf Egbert Scharlaug mit Technik als Verstärkung an. Denn bei besonders großen, wilden Rosen wurde die Kette angelegt und der jeweilige Busch rausgezogen.

„In die so gerissenen Lücken werden neue Rosen gesetzt“, betont Brigitte Grunow, Vorsitzende der Rastower VS-Ortsgruppe. „Auch dabei können wir uns auf die Hilfe der Gemeinde verlassen.“ Neue Büsche sind bereits über einen Rastower Gärtner bestellt, kommen in den nächsten 14 Tagen, verrät der Bürgermeister. Scharlaug hofft, dass sich für die eine oder andere Pflanze noch Sponsoren finden, den Rest der Rechnung wird die Gemeinde begleichen. Die ist zudem mehr als froh, dass die Volkssolidarität die Pflege der Rosenbeeten übernimmt. „Das könnten wir gar nicht leisten“, betont Scharlaug. Dass der Ortsverband dafür per Betreuungsvertrag auch einen jährlichen Obolus bekommt, sieht der Bürgermeister in erster Linie als Anerkennung.

Die Ortsgruppe der Volkssolidarität besteht aber nicht nur aus der Rosengruppe. „Insgesamt sind wir 107 Mitglieder“, erzählt Brigitte Grunow stolz. Neue Mitstreiter sind stets willkommen. Und die müssen nicht im Rentenalter sein. „Uns geht es um eine aktives Dorfleben“, ergänzt die VS-Vorsitzende. Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählen Tagestouren, Ausflüge mit dem Rad oder zu Fuß, Bastelnachmittage. Zweimal im Monat gibt es die beliebten Skat- und Rommeeturniere. Zudem tanzen die Rastower VS-Mitglieder sehr gern.

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erstellt am 07.Mai.2016 | 16:00 Uhr

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