zur Navigation springen

Schweriner Jazz-Nacht : Sie gibt die Liebe zum Jazz weiter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Marianne Wöhrle-Braun organisiert wieder ein großes Konzert in der Schelfkirche / Erlös geht an Kunstverein und Stiftung Horizonte

von
erstellt am 21.Apr.2016 | 23:10 Uhr

Der 30. April ist für Marianne Wöhrle-Braun ein besonderer Tag. „Am 30. April 1994 bin ich zum ersten Mal dem legendären Jazz-Pianisten und Bandleader George Gruntz begegnet“, sagt die Schwerinerin. Eine kleine Begegnung, die zur Geburtsstunde einer großen Idee wurde: Jazz-Konzerte für einen guten Zweck ausrichten. Was in Süddeutschland begann, setzte Wöhrle-Braun nach ihrem Umzug nach Mecklenburg-Vorpommern fort. Zum mittlerweile siebten Mal organisiert sie in diesem Jahr die „Schweriner Jazznacht“. Termin: der 30. April.

Die Liebe zum Jazz verdankt Marianne Wöhrle-Braun ihrem ersten Mann. „Er hat mich zu Konzerten mitgenommen, mich mit den großen Musikern bekannt gemacht.“ 1997 fand in Ettlingen bei Karlsruhe das erste Benefiz-Jazzkonzert zugunsten der Deutschen Myasthenie Gesellschaft statt. „Wir haben Geld zur Erforschung und Behandlung der Muskelschwäche gesammelt, an der auch mein damaliger Mann erkrankt war“, erzählt Wöhrle-Braun.

Der Erlös der Jazznacht in diesem Jahr, wieder unterstützt von zahlreichen Sponsoren, ist für den Schweriner Kunstverein und die Stiftung Horizonte bestimmt. „Kunst und Soziales liegen mir am Herzen“, betont Marianne Wöhrle-Braun. Das Konzert unter dem Motto „Jazz meets Business in Benefit“ beginnt Sonnabend in einer Woche um 19.30 Uhr in der Schelfkirche. „Die Gäste dürfen sich auf ein hochkarätiges Programm freuen“, sagt Wöhrle-Braun. Erwartet werden die NDR-Bigband unter der Leitung von Mike Gibbs und Adam Baldych aus Polen, den Kritiker als „zweifellos größten lebenden Geigentechniker des Jazz“ bezeichnen. Außerdem spielt exklusiv in Schwerin das internationale Quartett „Q4“ mit Danny Gottlieb (Schlagzeug), Arie Volinez (Bass), Sal Giorgianni (Saxofon) und Vladyslav Sendecki (Klavier). Auch mit dabei: die deutsche Sängerin Sandie Wollasch. Eröffnet wird die Jazznacht von einem Schülerensemble der Musik- und Kunstschule Ataraxia.

Bereits am Freitag, 29. April, um 20 Uhr findet im Angler II in der Bornhövedstraße das Start-Up-Konzert statt. Ingolf Burkhardt (Trompete) und Roland Cabezas (Gitarre und Gesang) stellen ihr Album „Together, Not Alone“ vor.

Justizministerin Uta-Maria Kuder hat die Schirmherrschaft für die Jazznacht übernommen, die von NDR-Info am 30. April von 22.05 Uhr an zeitversetzt übertragen wird. Denn: Der 30. April ist auch der Internationale Tag des Jazz. Karten für das Konzert in der Schelfkirche gibt es in der Tourist-Information am Markt.




zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen