zur Navigation springen

Nachbarschaftstreff : Sich einfach „Nebenan“ treffen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hier kommt man gerne zusammen: In den sieben Nachbarschaftstreffs der Landeshauptstadt fühlen sich die Besucher gut aufgehoben

svz.de von
erstellt am 07.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Schon von außen sieht es freundlich aus – selbst bei diesem tristen Januarwetter. Beim Betreten des Gebäudes in der Wuppertaler Straße 53 wird der erste Eindruck dann sofort bestätigt: Es ist farbenfroh, hell und ansprechend. Dem Besucher kommen umgehend liebenswürdige und nette Mitarbeiter entgegen und geben ihm augenblicklich das Gefühl herzlich willkommen zu sein – im Nachbarschaftstreff Nebenan.

In Schwerin gibt es sieben Treffs der SWG in Zusammenarbeit mit dem Verein Hand in Hand. „Wir möchten den Schwerinern die Möglichkeit geben, sich zu treffen, auszutauschen und einfach zusammen eine schöne Zeit zu verbringen“, erzählt Jürgen Wörenkämper, Vorstandsvorsitzender des Vereins Hand in Hand. Und das Angebot sei vielfältig, für jeden zugänglich und kostenfrei, wie Wörenkämper betont. So könne in der Wuppertaler Straße u.a. alle 14 Tage zusammen gemalt werden, montags wird Kaffee getrunken, dienstags gibt es Yoga, jeden zweiten Dienstag wird ein Gedächtnistraining angeboten und donnerstags wird Sport getrieben. Besonders der Yoga-Kurs erfreue sich großer Beliebtheit: „Ob in der Weststadt oder in Neu Zippendorf – es finden überall Kurse statt, die rappeldicke voll sind“, berichtet Kursleiterin Angela Breda stolz. Gerade bei den älteren Damen sei der Sport beliebt. Kein Wunder, denn die Bewegungen halten fit und machen Spaß. „Ich komme seit zweieinhalb Jahren her und es macht so viel Freude. Ich kann mir meine Freizeit gar nicht mehr ohne den Treff vorstellen“, berichtet die 65-jährige Erika Schmidt.

Jährlich finden insgesamt 2  200 Veranstaltungen in den sieben Standorten in der Landeshauptstadt statt. „Unsere Treffs werden sehr gut angenommen und sind überaus beliebt. In einem Jahr haben wir rund 18 600 Besucher“, sagt Wörenkämper. Die meisten zähle der Treff in der Lessingstraße. Hier würden 8  000 Schweriner die Angebote an fast 365 Tagen im Jahr nutzen.

Der Verein setzt sich aus sechs Festangestellten und 70 Ehrenamtlichen zusammen. „Unsere Mitarbeiter geben stets ihr Bestes, damit sich die Besucher wohl fühlen“, erklärt Wörenkämper stolz. Dabei bereiten sie nicht nur die Veranstaltungen vor, sondern kümmern sich auch um viele andere Belange, wie beispielsweise Streitschlichtung oder aber Hilfestellung bei Anträgen.

„Wir lassen niemanden allein und haben immer ein offenes Ohr. Die Leute wollen gebraucht werden und packen auch gerne im Treff mit an“, erzählt der Angestellte Torsten Koschig. „Viele Stammgäste können es kaum erwarten, dass endlich Montag ist – denn am Wochenende sind die Einrichtungen geschlossen“, so Koschig. Das Programm in den jeweiligen Treffs werde immer mit dem Bewohnerbeirat abgestimmt. Man könne aber auch gerne nur zum Schnacken vorbeikommen. Der nächste große Punkt auf der Liste der Veranstaltungen in der Wuppertaler Straße ist der Neujahrsempfang am 14. Januar von 13 Uhr an.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen