zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

22. November 2017 | 06:48 Uhr

Jubiläum gefeiert : Shantys zum zehnten Jahrestag

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

De Schweriner Klönköpp sangen beim Jubiläum des Alt Metelner Treffpunktes: Gemeindesaal und Gasthof unter einem Dach

svz.de von
erstellt am 25.Aug.2014 | 15:00 Uhr

Die Alt Metelner müssen nicht lange gebeten werden, wenn es darum geht, ein paar Stunden gemeinsam in Geselligkeit zu verbringen. „Da konnten wir doch den zehnten Geburtstag unseres Gemeindezentrums nicht einfach so verstreichen lassen“, sagt Uwe Feller, Vorsitzender des Heimatvereins. Ein Frühschoppen war schon lange geplant. Kurzerhand wurden noch „De Schweriner Klönköpp“ eingeladen, die mit ihren maritimen Gesängen die Alt Metelner gestern Vormittag bestens unterhielten. „Wir sind gern gekommen,“ erzählt Horst Hermes. Er ist nicht nur der stellvertretender Leiter des Chores, sondern auch Mitglied im Alt Metelner Heimatverein. „Wir haben ein gemeinsames Ziel: Die Pflege des Brauchtum. Das verbindet uns seit Jahren.“ Für die Klönköpp war es zudem nicht der erste Auftritt in der Region. „Wir haben hier zahlreiche Fans, die uns auch begleiten“, berichtet Hermes.

Da gestern zur Frühschoppen-Zeit noch keine Regenwolken übers Land zogen, konnte der musikalische Vormittag im Freien über die Bühne gehen. Der Saal blieb leer. Das gesamte Gebäude mit Heimatstube im Obergeschoss und Gasthof im Vorderhaus erfreut sich großer Beliebtheit in Alt Meteln und Umgebung. „Es ist der wichtigste Treffpunkt für unsere Dorfgemeinschaft“, hebt Bürgermeister Hans-Jürgen Zobjack hervor. Dem Gemeindeoberhaupt wäre das Jubiläum dennoch beinahe „durchgerutscht“. „Doch der Heimatverein hat alles genau im Blick“, bedankt sich Zobjack. In dem rund 180 Mitglieder zählenden Verein gibt es Line-Dancer, Skatspieler, eine Faschings- und eine Handarbeitsgruppe, Sportler, ein Volkstanz-Ensemble, junge Tänzer, Theaterfreunde... Regelmäßiger Veranstaltungsort für die meisten ist das Gemeindezentrum. Dieses steht Einheimischen und auch Gästen für Familienfeste offen. Hinzu kommt der Gasthof.

Zehn Jahre ist es inzwischen her, dass die einstige Gaststätte unter Obhut der Kommune zu Gemeindesaal und Gasthof in diesem Sinne umgestaltet wurde. „Damals gab es auch Bedenken, ob wir das schaffen und uns das leisten können“, blickt Ex-Bürgermeister Dieter Franz zurück. „Doch der Einsatz hat sich gelohnt. Unser Konzept ist aufgegangen.“ Diesem Fazit zum zehnjährigen Bestehen des Gemeindezentrums stimmen auch Zobjack und Feller zu.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen