Fahrbinde : Servicestation am Autobahnkreuz

Schlussspurt an der neuen Autobahnmeisterei: Am Salzlager wird noch gearbeitet und die Winterdienst-Technik ist schon von Suckow nach Fahrbinde gebracht worden.
Schlussspurt an der neuen Autobahnmeisterei: Am Salzlager wird noch gearbeitet und die Winterdienst-Technik ist schon von Suckow nach Fahrbinde gebracht worden.

Neue Meisterei im Gewerbegebiet Fahrbinde im September fertig: 30 Mitarbeiter haben mehr als 90 Kilometer Autobahn im Blick

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24. August 2016, 21:00 Uhr

Noch haben die Bauleute an der neuen Autobahnmeisterei im Gewerbegebiet Fahrbinde zu tun. Am Salzlager, an der Tankstelle und vor allem an den Außenanlagen wird gearbeitet. Zugleich haben die Mitarbeiter die erste Technik vom bisherigen Standort in Suckow ans Autobahnkreuz Schwerin gebracht. „Wir werden termingerecht fertig – Mitte September“, sagt Dr. Thorsten Uhlig, Dezernent beim Straßenbauamt Schwerin. Und dann ziehen die 30 Mitarbeiter von Suckow sofort um.

Die Autobahnmeister haben derzeit gut 80 Kilometer der Autobahntrassen 24 und 14 zu betreuen. Bald werden es mehr als 90 Kilometer sein. Denn noch vor dem Jahreswechsel soll der A-14-Abschnitt von Grabow in Richtung Brandenburg übergeben werden.

Der Weiterbau der A 14 war auch der entscheidende Grund, warum die Autobahnmeisterei von Suckow nach Fahrbinde verlegt wird. „Der Standort hier ist ideal“, betont Uhlig. Über die Anschlussstelle Wöbbelin sind Einsatztrupps, Streckenwärter und in der kalten Jahreszeit die Winterdienst-Fahrzeuge schnell auf der A 24 und dann am Kreuz mit der A 14. Gen Süden und Osten ist die Autobahnmeisterei jeweils bis an die Landesgrenze zu Brandenburg zuständig und gen Norden bis zur A-14-Anschlussstelle bei Cambs. „Fahrbinde liegt einfach viel günstiger als Suckow“, betont Dr. Uhlig. Die Autobahnmeisterei dort entstand wie die Autobahn zwischen Hamburg und Berlin schon zu DDR-Zeiten. Nach der Wende verlor Suckow einen Teil seines Einsatzbereiches – den in Brandenburg. Mit dem Weiterbau der A 14 gen Norden und jetzt gen Süden wurde der wieder länger. Die Autobahnmeisterei musste vergrößert werden und erhielt auf einem 20  000 Quadratmeter großen Areal im Gewerbegebiet Fahrbinde einen neuen Standort.

In den etappenweisen Ausbau seit dem Frühjahr 2015 steckt der Bund als Bauherr rund 7,6 Millionen Euro. „Damit haben wir nicht nur den Zeitplan, sondern auch den Kostenrahmen exakt eingehalten“, hebt Dr. Uhlig hervor. Und noch auf einen weiteren Punkt ist der Dezernent stolz: „Die meisten Arbeiten wurden von Firmen aus Mecklenburg-Vorpommern ausgeführt.“ Um kleinen und mittelständischen Unternehmen aus der Region eine Chance zu geben, wurde das Projekt extra in kleine Baulose aufgeteilt. Nach den Ausschreibungen gingen die Zuschläge an rund 40 Firmen – mehr als 30 davon mit Sitz in MV.

Wann der offizielle Schlussstrich unter dieses erfolgreiche Projekt gezogen wird, das kann Dr. Thorsten Uhlig noch nicht sagen: Noch hat das Bundesverkehrsministerium keinen Termin für die feierliche Übergabe festgelegt. Doch davon unabhängig wird die Autobahnmeisterei im September komplett umziehen und dann von Fahrbinde aus arbeiten.

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