Drachenbootrennen : Seehofer paddelten auf Platz eins

Erschöpft, aber zufrieden mit dem ersten Lauf sind die „Roten Milane“ aus Seehof. Sie siegten in der Spaß-Klasse.
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Erschöpft, aber zufrieden mit dem ersten Lauf sind die „Roten Milane“ aus Seehof. Sie siegten in der Spaß-Klasse.

Beim 12. Drachenboot-Rennen am Schweriner See holten die Gastgeber in der Spaßklasse den Sieg

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08. August 2016, 05:00 Uhr

Sie haben es wieder geschafft: Das Seehofer Drachenboot-Team „Roter Milan“ gewann am Sonnabend in Seehof das Rennen in der Spaßklasse „Wale“ – wie schon im Vorjahr. Auf Platz zwei kamen die Paddler der Techniker Krankenkasse „Turbokahn“ und auf Rang drei das zweite Seehofer Team „Siggis Familie und Familie“.

Die anderen neun der insgesamt zwölf Teams starteten in der Klasse Delfin. Das sind Sportmannschaften, die geübter sind. Hier gingen die „Blues Brothers“ als Sieger hervor. Sie freuten sich über den Wanderpokal, der im nächsten Jahr neu vergeben wird. Zweiter wurden die „Wikinger“, die im Vorjahr den Titel geholt hatten, und Dritter die „Baulöwen“ – alle drei Teams kommen aus Schwerin.

Die Rennstrecke hatte es in sich: Die Teams mussten 290 Meter auf dem Schweriner See an der Badestelle in Seehof zurücklegen. Die Strecke war 90 Meter länger als die sonst übliche bei Drachenboot-Rennen. „Die letzten Meter haben es in sich. Da muss man wirklich noch mal alles geben“, sagt Kathrin Wiechmann vom Schweriner Team der „Wikinger“. Und auch Anette Retiet aus Seehof, die für das Team „Roter Milan“ startete, sagt: „Zum Schluss muss man die Zähne zusammenbeißen. Das kostet schon Kraft.“ Ihre Paddel-Nachbarin im Boot Heike Diers ergänzt: „Spaß macht es aber trotzdem immer wieder. Wir sind von Anfang an dabei, also seit zwölf Jahren.“

Jedes Team musste vier Läufe absolvieren. Die Zeiten wurden addiert und daraus die Gesamtzeit ermittelt.

Die Wetterbedingungen seien gut gewesen, auch wenn gegen Mittag wegen Regens eine Zwangspause eingelegt werden musste, so Dörte Scheffelmeier vom Organisations-Team. „Wir haben die Zeit genutzt und die Mittagspause vorgezogen.“ Dörte Scheffelmeier gehört dem Drachenbootverein „Red Devils “ an und moderierte das Rennen. Sie paddelt seit 20 Jahren und freut sich im September auf die Weltmeisterschaft im Drachenbootrennen in Moskau, den der Internationale Kanuverband ausrichtet. Die Schwerinerin hat sich für die deutschen Nationalmannschaft qualifiziert, besitzt ausreichend Erfahrungen. Sie ist bereits Welt- und Europameisterin und Deutsche Meisterin. Für September steht das Ziel, wieder Weltmeister im Kanu-Drachenboot zu werden. Sie trainiert vier- bis fünfmal in der Woche, unter anderem auf dem Faulen See, dem Heidensee und dem Schweriner See, erzählt sie.

Ebenso gern ist sie mit den „Red Devils“ aber auch in Seehof. Das Drachenboot-Fest hier habe für sie und ihre Mitstreiter immer eine ganz besondere Atmosphäre. „Alle haben ihren Spaß.“ Den Wettkampf richten die „Red Devils“ gemeinsam mit der Gemeinde Seehof aus. Abends stieg noch eine Strandparty mit Feuerwerk.

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