Drachenbootrennen : Seehofer legten sich ins Zeug

Fertig machen und zur Startposition paddeln: Das Seehofer Team lieferte ein starkes Rennen und siegte in der Klasse „Wale“.
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Fertig machen und zur Startposition paddeln: Das Seehofer Team lieferte ein starkes Rennen und siegte in der Klasse „Wale“.

Beim Drachenboot-Rennen am Schweriner See wetteiferten 13 Teams: „Roter Milan“ holte einen Heimsieg und gewann in der Spaßklasse

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26. Juli 2015, 21:00 Uhr

Das war ein Heimsieg: Das Drachenboot-Team „Roter Milan“ aus Seehof gewann am Sonnabend das Rennen in der Klasse „Wale“. In dieser Gruppe sind die Spaßmannschaften zusammengefasst. Die Männer und Frauen aus dem Wohngebiet „Seeblick“ lieferten ein starkes Rennen ab. Auf Platz zwei kam das Team der Techniker Krankenkasse aus Schwerin und auf Rang drei „Siggis Family“ aus Lübstorf.

In der Klasse „Delfine“, den Sportmannschaften, die häufiger solche Rennen fahren, siegten die Wikinger vor den Baulöwen und den „Flying Turtles“, alle drei Teams sind aus Schwerin.

Es ging gleich zügig los: Die ersten der insgesamt 13 teilnehmenden Mannschaften beim Drachenbootrennen am Badestrand in Seehof begaben sich schon nach der Eröffnung des Festes um 10 Uhr in Startposition. Die Rennstrecke, die die 20 Paddler mit Steuermann und Trommler auf dem Wasser zurücklegen mussten, war 230 Meter lang. „Es gab vier Zeitläufe. Jedes Team startete viermal. Die Einzelzeiten wurden addiert und daraus die Gesamtzeit ermittelt“, erklärte Anne Quednau vom Organisationsteam. Sie gehört zu den „Red Devils“, das ist ein Drachenbootteam vom Schweriner DJK-Niels-Stensen-Sportverein. Die „Red Devils“ richteten zum elften Mal das Rennen am Badestrand in Seehof aus. Die Teams kamen unter anderem aus Schwerin, Arendsee, Lübstorf, Parchim und Seehof. Ein Drachenboot stellen die „Red Devils“ selbst, eine zweites wurde ausgeliehen, so dass immer zwei Teams an den Start gehen konnten. Zuschauer verfolgten das Spektakel vom Badesteg oder von der Badewiese aus.

Gegen 16.30 Uhr musste das Rennen beendet werden. Der letzte von insgesamt 26 Läufen fand nicht mehr statt. „Das Wetter hatte sich verschlechtert. Die Wellen waren zu hoch, als dass man noch das letzte Spaß-Team hätte starten lassen können“, erzählt Anne Quednau. „Wir haben schon ein bisschen aufs Tempo gedrückt, damit wir mit den Läufen einigermaßen fertig werden. Die Wetterdienste hatten Sturm und Gewitter vorausgesagt.“

Aus diesen Gründen auch hat die Gemeinde Seehof, die für das Rahmenprogramm des Festes verantwortlich war, die Strandparty und das zu später Stunde angekündigte Feuerwerk abgesagt. Bürgermeisterin Christiane Schwonbeck: „Sicherheit geht vor. Ich habe mich mit meinem Stellvertreter beraten. Die Entscheidung haben wir gemeinsam getroffen.“ Aber, so sagt sie, Disko und Feuerwehr sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.

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