LED-LIcht : Seehof erneuert Straßenleuchten

Stück für Stück holt der Kran den alten Lampenmast aus dem Erdreich. An gleicher Stelle wird ein moderner gesetzt. Fotos: Pätzold (2)
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Stück für Stück holt der Kran den alten Lampenmast aus dem Erdreich. An gleicher Stelle wird ein moderner gesetzt. Fotos: Pätzold (2)

Dalberger Elektrofirma rüstet zunächst in Hundorf 16 Lampen auf LED-Technik um: Nächstes Jahr kommt der andere Ortsteil an die Reihe

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10. Dezember 2014, 23:18 Uhr

Mit einem Kran wurden die alten, grauen Betonmaste in der Ringstraße von Hundorf herausgehievt. Einer nach dem anderen: In diesem Straßenabschnitt waren es vier – die letzten alten aus DDR-Zeit in Hundorf. Sie werden ersetzt durch vorhandene. Denn im Dorf sind in einigen Bereichen modernere Straßenleuchten zu eng installiert worden. Sie werden dort herausgenommen, am anderen Standort eingesetzt und erhalten LED-Leuchten. Insgesamt werden im Ortsteil Hundorf der Gemeinde Seehof 16 Straßenleuchten mit energiesparenden LED-Lampen umgerüstet. Mit den Arbeiten beauftragt ist die Elektrofirma Merker aus Dalberg.

„Sollten die Lampen in den nächsten Tagen geliefert werden, werden wir sie noch montieren“, sagt Olaf Frank, verantwortlicher Monteur der Elektrofirma Merker. Ansonsten stehen die Aufgaben im neuen Jahr an. Abgeschlossen haben die Monteure die Verlegung der Erdkabel. Sie sind im Boden, auch der erste der beiden neuen Verteilerkästen ist erneuert worden.

Das Projekt Straßenbeleuchtung in Hundorf kostet um die 56 000 Euro. Im Haushalt 2015, der in dieser Woche beschlossen wurde, wird die Gemeinde weitere finanzielle Mittel bereitstellen, um auch in Seehof die Straßenleuchten zu erneuern. Das ist das angestrebte Ziel der Kommune und das größte Investitionsvorhaben im neuen Jahr: Die 179 Straßenleuchten in Hundorf und Seehof auf LED-Technik umzustellen. Die Gesamtkosten werden auf 420 000 Euro geschätzt. Voraussetzung aber ist, so betont Bürgermeisterin Christiane Schwonbeck, dass Fördermittel fließen. Sie werden im neuen Jahr aus einem Programm für Klimaschutz beantragt.

„Wir haben seit Jahren erhebliche Probleme mit unserer Straßenbeleuchtung, die in die Jahre gekommen ist. Sie ging immer häufiger kaputt und verursachte steigende Reparatur- und Energiekosten“, erklärt die Bürgermeisterin. „Unsere Gemeinde hatte im Amtsbereich Lützow-Lübstorf den höchsten Stromverbrauch für Straßenbeleuchtung. Und zugleich hohe Reparaturkosten.“ Die Folge sei gewesen, so Schwonbeck, dass jede zweite Lampe abgeschaltet werden musste.

Schon im Frühjahr habe die Gemeindevertretung ein Planungsbüro beauftragt, eine Bestandsaufahme zu machen und ein Konzept für die Sanierung der Straßenbeleuchtung vorzulegen. Ergebnisse und Pläne lagen jetzt vor. Demzufolge waren die Arbeiten in Hundorf am dringlichsten, so Schwonbeck. Vor allem musste das nicht mehr ausreichende Kabel ersetzt werden. In diesem Zuge sollten gleich die Leuchten umgestellt werden.

Langfristig werden sich die Maßnahmen auszahlen, meint die Bürgermeisterin. Berechnungen zufolge sollen die Stromkosten dann um die Hälfte sinken. Und trotzdem stelle die Gemeinde sicher, dass die Straßen und Wege abends vernünftig ausgeleuchtet sind.

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