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Ministerium macht Druck : Schwimmhalle: Fällt Zuschuss ins Wasser?

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Beim Tauziehen um Fördergelder für den Hallen-Neubau bleibt Innenminister Lorenz Caffier hart: Er will nur dann eine Sonderzahlung von 2,5 Millionen Euro anweisen, wenn Schwerin die Buga-Gewinne für Bäderbau einsetzt.

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erstellt am 17.Mär.2011 | 06:41 Uhr

Schwerin | Beim Tauziehen um Fördergelder für den Schwimmhallen-Neubau in Schwerin bleibt Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hart: Er will nur dann eine Sonderzahlung in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro anweisen, wenn die Landeshauptstadt Gewinne aus der Bundesgartenschau in ihren desolaten Haushalt fließen lässt. Doch Schwerin hatte bereits per Mehrheitsbeschluss entschieden, eine Million Euro in eine Bürgerstiftung zu investieren statt in die Konsolidierung der Stadtkasse zu stecken.

Auch Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke) bietet dem Innenminister die Stirn. Die Sonderzuweisung für den Schwimmhallen-Neubau habe mit der Bürgerstiftung zu wenig zu tun, sagt sie. Den Druck seitens des Innenministers bezeichnet sie gar als "rechtswidrig".

Gefährdet die Patt-Situation zwischen Land und Stadt nun den neun Millionen Euro teuren Schwimmhallen-Neubau? "Nein", sagt Gramkow. Entgegen aller Erwartungen hält sie die Finanzierung für gesichert. Nach ihren Angaben ist es möglich, die bestätigte Investitionszusage für die stark sanierungsbedürftige Schwimmhalle in Lankow auf den geplanten Neubau auf dem Großen Dreesch umzuschichten.

Unterdessen appelliert die Abteilung Schwimmen vom Polizeisportverein an Sportminister Caffier: Schwerin sei Landeshauptstadt und brauche für Vereins- und Wettkampfsport eine vorzeigbare Schwimmhalle.

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