10 Fragen : Schwiegermutter ist seine Heldin

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Robert Woywode würde gerne einmal Papst Franziskus treffen und ist auch mit 76 Jahren noch an Stadtpolitik interessiert

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04. Juli 2015, 16:00 Uhr

Die Schweriner Stadtpolitik nach der Wende hat Robert Woywode entscheiden mitgeprägt. Für die CDU saß er von 1990 bis 2004 in der Stadtvertretung, leitete viele Jahre den Krebsfördener Ortsbeirat und „erfand“ die dortige Fahrradrallye. Jetzt tritt der inzwischen 76-Jährige mit seinen öffentlichen Ämtern zwar etwas kürzer. Aber sechs Enkel sowie sein Garten und die Hobbys wandern und Radfahren halten ihn weiter auf Trab. Heute beantwortet Robert Woywode die zehn Fragen der SVZ.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Schwerin?

Das ist der Franzosenweg vom Schloss bis nach Zippendorf.
Was würden Sie als Oberbürgermeister in Schwerin sofort ändern?

Ich würde die Sozialarbeit an Schweriner Schulen sichern und das Caritas-Stadtteilzentrum in Krebsförden als familienfreundliche Einrichtung für Jung und Alt erhalten. Außerdem würde ich die Radwege in der Stadt weiter ausbauen.
Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?

Als ich in der 5. und 6. Klasse war, habe ich Kartoffelkäfer abgesammelt. Das Geld dafür habe ich für mein erstes Fahrrad gespart.
Was würden Sie gerne können?

Besser singen.
Wer ist Ihr persönlicher Held?

Meine Schwiegermutter. Sie ist im Januar 1945 mit ihren sieben Kindern über das zugefrorene Frische Haff geflohen und wurde im November aus dem Ermland vertrieben. Ihr Ehemann war zum Volkssturm eingezogen. Mit all ihren Kindern schaffte sie nach dem Krieg den Neuanfang in Malchow-Kloster.
Welches Buch lesen Sie gerade?

Den Roman „Liebende leben von der Vergebung“ von Manfred Hausmann.
Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Nachrichtensendungen „heute“ oder „Tagesschau“.
Wen würden Sie gerne mal treffen?

Papst Franziskus.
An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gerne und von wem haben Sie es bekommen?

An ein Sportfahrrad „Diamant“, das ich in der Oberschulzeit von meiner Patentante im Westen geschenkt bekommen habe.
Was werden Sie als Rentner machen?

Die Krebsfördener Fahrradrallye endlich einmal selbst mitfahren.

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