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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 09:06 Uhr

Kaninchenwerder : Schwerins unterschätztes Paradies

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

„Naiv begonnen“, anfangs belächelt und jetzt voller Pläne päppeln Insel gGmbH und VSP Kaninchenwerder für den Tourismus auf

von
erstellt am 14.Aug.2014 | 12:00 Uhr

„Naiv war ich“, sagt Randy Sämrow. Aber ob er es aus heutiger Sicht anders angehen würde – „nein, eigentlich nicht“. Vor mehr als fünf Jahren hat er ganz laut „hier“ geschrien, als die Stadt Schwerin einen Aufbau-Pionier für die fast vergessene Insel Kaninchenwerder gesucht hatte. Die damalige Ausgangslage: Ein vergammeltes Fachwerkhaus, eine heruntergekommene Steganlage, fehlende Infrastrukturen und üppiges Inselgrün. Dazu ein atemberaubender Blick auf Schwerin. Geld durfte der Kaninchenwerder-Aufbau nicht kosten, die klamme Landeshauptstadt suchte eher jemanden, der Geld ausgeben wollte. Umsonst dazu gab es jede Menge Auflagen und Skeptiker. Als Randy Sämrow das Ausmaß Stück für Stück bewusst wurde, kam er sich immer wieder vor wie Daniel Defoes Romanfigur Robinson Crusoe – gestrandet auf Kaninchenwerder. „Aber ein Zurück gab es nicht mehr“, sagt er.

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