Verkehrsstatistik : Schwerins Straßen sicherer

Trotz guter Bilanz: Die Kreuzung Obotritenring – Wittenburger Straße bleibt ein Unfallschwerpunkt.
Trotz guter Bilanz: Die Kreuzung Obotritenring – Wittenburger Straße bleibt ein Unfallschwerpunkt.

Polizei verbucht positiven Trend bei Unfallzahlen als Erfolg von Kontrollen und Prävention

von
24. April 2015, 21:00 Uhr

Die Kreuzungen Ludwigsluster Chaussee –  Karl-Marx-Allee, Hamburger Allee – Am Grünen Tal und  Obotritenring – Wittenburger Straße gehörten weiterhin zu den Unfallschwerpunkten in der Landeshauptstadt, sagte der Leiter des  Schweriner Polizeihauptreviers, Michael Erhart, gestern bei der Vorlage der  Verkehrsunfallstatistik 2014. Die Zahl der Unfälle in der Stadt sei  von 3224 im Jahr 2013 auf 3219  zurückgegangen, die   Straßen  insgesamt sicherer geworden.  „Es gab im vergangenen Jahr keinen Unfalltoten und die Zahl der Schwerverletzten sank verglichen mit dem Vorjahr von 39 auf 33“, so Erhart. Noch deutlicher werde der positive Trend in der Verkehrsbilanz beim Blick auf die Situation etwa im Jahr 2000. „Damals waren sechs Menschen bei Unfällen zu Tode gekommen und 52 Personen schwer verletzt worden“, berichtete der Revierleiter. Die rückläufigen Zahlen wertete er nicht nur als einen Erfolg  der Kontrollen, sondern auch der Präventionsarbeit der Polizei. „Mit unseren Veranstaltungen erreichen wir viele junge Leute“, bestätigte Anke Wedlich vom Sachgebiet Verkehr in der  Polizeiinspektion.

Hauptursache für Unfälle in der Landeshauptstadt waren auch im Jahr 2014 wieder Fehler bei Vorfahrt und Vorrang, gefolgt unter anderem von überhöhter Geschwindigkeit. Immerhin 47 Unfälle seien im vergangenen Jahr aber auch auf das Konto von Alkohol- und Drogensündern gegangen, schilderte Revierleiter Erhart.  Dabei seien sechs Menschen schwer  und elf  Personen leicht verletzt worden. „Diese Zahlen zeigen, wie wichtig unsere Alkohol- und Drogenkontrollen in der Stadt sind“, so Erhart. 165 Fahrer unter Alkohol und 44 Fahrer unter Drogeneinfluss hätten die Beamten 2014 insgesamt ertappt.

Auch beim Thema Geschwindigkeit werde die Polizei ihren Kontrolldruck aufrechterhalten, kündigte Erhart an. Im vergangenen Jahr seien 5873 Tempoüberschreitungen  aktenkundig geworden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen