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Schweriner Polizei soll umziehen : Schwerins Polizeizentrum wächst

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Land investiert rund zehn Millionen Euro in neue Unterkunft für die Bereitschaftspolizei-Hundertschaft

von
erstellt am 29.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Vor 15 Jahren zog die Schweriner Polizei von der Amtstraße in das neue Polizeizentrum der Landeshauptstadt auf dem Großen Dreesch. In der Graf-Yorck-Straße sollten die verschiedenen Bereiche konzentriert werden. Zwei alte Kasernen wurden umgebaut, ein neues Gebäude errichtet. Das Haus Graf-Yorck-Straße 8 beherbergt seither die Führungsgruppe der Polizeiinspektion Schwerin und das Kriminalkommissariat. Das Landesamt für zentrale Aufgaben und Technik der Polizei, Brand- und Katastrophenschutz ist im Altbau der Nummer 6 untergebracht, in dessen neuem Anbau direkt an der Straße sind die bürgernahen Bereiche, also das Polizeirevier und die Kriminalpolizeiinspektion, ansässig. Insgesamt arbeiten im Polizeizentrum Schwerin mehr als 250 Beamte und Beschäftigte.

Doch der Platz reicht nicht. Deshalb wird jetzt weitergebaut. Bis nächstes Jahr soll ein neuer Komplex für die Bereitschaftspolizei entstehen, die derzeit in alten Häusern in der Hagenower Straße neben dem Technologiezentrum untergebracht ist. Dies ist der dritte Bauabschnitt für das Polizeizentrum. Er wird in Regie des Betriebes für Bau und Liegenschaften des Landes (BBL) realisiert. „Für rund zehn Millionen Euro sollen in der Baulücke zwischen Graf-Yorck-Straße 6 und 8 ein dreietagiges Gebäude im Stile der alten Kasernenbauten und eine Fahrzeughalle errichtet werden“, sagt Robert Claus, Leiter des Schweriner Geschäftsbereichs des BBL. Der Neubau soll gut 1000 Quadratmeter Nutzfläche haben. „Das Objekt soll zur Unterbringung der 1. Hundertschaft der Bereitschaftspolizei genutzt werden“, erläutert Claus. Geplant sind Dienst- und Ruheräume, ein Trainingsbereich, Sanitär- und Lagerräume.

Im Winter wurden die vorbereitenden Arbeiten wie etwa die Beräumung des Areals und die Fällung einiger Pappeln erledigt. Als nächstes sollen die Fundamente gegossen werden. „Der Hochbau wird im September beginnen, die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant“, erläutert BBL-Chef Claus den Zeitplan.

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