zur Navigation springen
Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 22:36 Uhr

Investitionen : Schwerins Plätze zum Spielen

vom

Die Schweriner Spielplätze werden trotz knapper Kassen auch in diesem Jahr verschönert. Konnte 2011 noch in insgesamt 13 Spielplätze investiert werden, stehen in diesem Jahr allerdings nur drei bis fünf auf dem Programm.

svz.de von
erstellt am 13.Feb.2012 | 10:10 Uhr

Schwerin | Die Spielplätze der Landeshauptstadt werden trotz knapper Kassen auch in diesem Jahr verschönert. Konnte im vergangenen Jahr noch in insgesamt 13 Spielplätze investiert werden, stehen in diesem Jahr allerdings nur drei bis fünf auf dem Programm - allerdings mit vergleichbaren Ausgaben. Mehr als 50 000 Euro hat Ilka Wilczek , Chefin der Stadtwirtschaftlichen Dienstleistungen Schwerin (SDS), für dieses Jahr allein für Spielplätze eingeplant.

Das größte Vorhaben ist eine neue Spielkombination für den Platz Am Werder in der Werdervorstadt (rote Nummer 16 auf unserer Karte). Die alte muss ausgetauscht werden. Sie war 1994 Am Werder aufgestellt worden. "Hier haben wir eine umfangreiche Bürgerbeteiligung durchgeführt und die Entwicklung der Kinderzahl und ihres Alters analysiert", erklärt die SDS-Chefin. Zweimal sei das Vorhaben im Ortsbeirat vorgestellt worden. "Wir haben Vorschläge unterbreitet, welche Spielkombination wir uns an dieser Stelle vorstellen können", sagt Wilczek.

Dem Spielplatz Am Werder kommt eine besondere Bedeutung zu, er wird auch für die Kinder der neuen Bewohner des Areals der Waisengärten als Anlaufstelle dienen. Da die SDS sich eigentlich nur um Spielangebote für Kinder von sechs Jahren an kümmern muss, die Entwicklung in diesem Bereich aber eine andere ist, soll die neue Spielkombination auch Möglichkeiten zum Spielen und Lernen für Kinder von drei Jahren an enthalten, erklärt Wilczek. "Wenn wir die Kinder in der Werdervorstadt zwischen 2000 und 2011 betrachten, dann sehen wir einen Anstieg der Jüngeren."

Der Spielplatz selbst muss nach der Neuinstallation der Spielkombination nicht verändert werden, sagt die SDS-Chefin. Lediglich der Sand werde getauscht. Die Arbeiten sind für den Spätso mmer vorgesehen. Ilka Wilczek erhofft sich von der Investition ein ebenso gutes Ergebnis wie von der Neugestaltung des Spielplatzes Müllerstraße (rote Nummer 11 auf unserer Karte). "Dort haben wir gemeinsam mit Kindern die Ideen für die Gestaltung entwickelt und es auch so verwirklicht", berichtet Wilczek.

Und obwohl die Neuanschaffung für die Werderstraße schon fast das gesamte diesjährige Budget verschlingen wird, will die SDS noch an weiteren Spielplätzen aktiv werden. So soll es umfangreiche Reparaturarbeiten an einem Gerät auf dem Spielplatz Ueckermünder Straße geben (rote Nummer 29 auf unserer Karte). Auf dem Spielplatz Nedderfeld muss in diesem Jahr die Zaunanlage repariert werden (rote Nummer 72 auf unserer Karte).

"Wenn uns noch Geld zur Verfügung steht, wollen wir auch den Trimm-dich-Pfad am Faulen See aufwerten", berichtet Wilczek. Ob dafür ein neues Gerät auf dem Weg zwischen Ostorf und dem Hexenberg unterhalb der Hochzeitswiese installiert wird, sei aber noch offen. "Wir befinden uns noch in der Planungsphase", sagt die SDS-Chefin.

Geplant wird auch eifrig am neuen Generationenpark Lankow. Für die Neugestaltung des Grünzuges zwischen Rahlstedter und Kieler Straße konnten Studenten aus Neubrandenburg gewonnen werden, die das für ihre Studienarbeit übernehmen. Auf Wunsch des Ortsbeirates sollen dort Geräte und weitere Angebote installiert werden, die Freizeitmöglichkeiten für alle Generationen bieten. Finanziert wird das Projekt durch Sponsoren, die der Ortsbeirat finden will. Ende dieses Monats ist nochmals eine Beratung vor Ort geplant, informiert Wilczek.

Darüber hinaus kontrollieren Mitarbeiter der SDS einmal pro Woche jeden Spielplatz. Sollte das Geld für notwendige Reparaturen nicht reichen, muss bei Gefahr das betroffene Spielgerät auch mal abgebaut werden, sagt Wilczek . So dauerte es beispielsweise auf dem Dwang zwei Jahre, ehe dort wieder gespielt werden konnte. Rutschturm und Doppelschaukel haben die SDS-Mitarbeiter dort im vergangenen Jahr aufgebaut (rote Nummer 39).

Im vergangenen Jahr gab es u. a. ein neues Trampolin für den Spielplatz Tappenhagen (rote Nummer 3), eine Komplettsanierung der Anlage Demmlerplatz (rote Nummer 12) und eine neue Kreuzpendelwaage für den Spielplatz am Südufer des Lankower Sees (rote Nummer 24)

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen