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Polizei: Vandalismus-Fälle aber rückläufig : Schwerins Garagen Ziel von Randalierern

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Beschmierte Hauswände, eingeworfene Fensterscheiben, demolierte Straßenbahn-Sitze - überall in Schwerin gibt es Spuren von Vandalismus. Entgegen dem subjektiven Empfinden vieler Bürger ist die Zahl aber rückläufig.

svz.de von
erstellt am 29.Jul.2011 | 05:45 Uhr

Schwerin | Beschmierte Haus wände, eingeworfene Fensterscheiben, demolierte Stra ßenbahn-Sitze - überall in Schwerin gibt es Spuren von Vandalismus. Entgegen dem subjektiven Empfinden vieler Bürger ist die Zahl von Sachbeschädigungen auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen im Vergleich zum vergangenen Jahr nach Angaben der Polizei aber rückläufig. "Im ersten Halbjahr 2010 haben wir 216 Fälle registriert, in den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es 184", sagt der Sprecher der Schwerin er Polizei inspek tion, Hauptkommissar Jens Minzlaff. Das entspreche einem Rückgang von rund 15 Prozent.

Als einen wesentlichen Grund für diese Entwicklung nennt Minzlaff die Präven tionsarbeit von Stadt und Poliz ei im Bereich illegaler Graffiti. Zwar nähmen Schmie rereien noch immer den größten Anteil bei den Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum ein, doch gäbe es auch an dieser Stelle eine erfreuliche Tendenz. "Die Freigabe von be stimmten Wänden für Sprayer zeigt Wirkung", so der Sprecher. Andere Flächen in der Stadt würden dadurch verschont. Darüber hinaus werde vielen Graffiti-Sprühern durch die schnelle Beseitigung ihrer Werke auch der Anreiz für eine weitere Betätigung genommen, erklärt Minzlaff.

Das Problem Vandalismus ist trotzdem in der Stadt längst nicht vom Tisch. Einen ungewöhnlichen Fall nahm die Polizei in diesem Monat auf einem Sportplatz in der Landeshauptstadt auf. Dort hatten unbekannte Täter offenbar mit einem Auto rasante Kurvenfahrten und Bremsmanöver durch geführt. Entstandener Schaden an der Grasnarbe: mehrere hundert Euro.

Ziel von Randalieren in Schwerin sind unter an derem auch weiterhin frei stehende Ga ragenkomplexe, wie Ordnungsamtsleiterin Gabriele Kaufmann berichtet. Nicht ohne Grund baue die Stadt deshalb Anlagen zurüc k. Den Kommunalen Ordnungsdienst beschäftigten außerdem immer wieder auch illegal entsorgter Müll, Fahrzeugwracks und wild geklebte Plakate.

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