Video der Look 2015 : Schweriner zeigen junge Mode

Schaulaufen: Zum Abschluss der zweieinhalbstündigen Show waren alle Hobby-Models gemeinsam auf dem Laufsteg in der Alten Druckerei zu sehen.  Fotos: Jana Wendig
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Schaulaufen: Zum Abschluss der zweieinhalbstündigen Show waren alle Hobby-Models gemeinsam auf dem Laufsteg in der Alten Druckerei zu sehen. Fotos: Jana Wendig

Absolventen der Designhochschule präsentieren ihre Kollektionen: „Look 2015“ im medienhaus:nord begeistert 500 Gäste

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12. Juli 2015, 20:47 Uhr

Es war perfekt inszeniert: Ein 25 Meter langer Laufsteg in gleißendem Scheinwerferlicht, aufputschende Musik, schlanke Models in Highheels und aufregender Kleidung – die Modenschau „Look 2015“ im medienhaus: nord war ein echtes Erlebnis. Rund 500 Besucher – unter ihnen Ministerpräsident Erwin Sellering, Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Gastgeber Andreas Gruczek, Geschäftsführer vom medienhaus:nord, erlebten in der Alten Druckerei einen stimmungsvollen Abend, in dessen Mittelpunkt junge Modeschöpfer der Designhochschule Schwerin standen.

So exotisch wie die Namen der Kollektionen – beispielsweise „Opium“, „Purple Rain“, „It‘s all over“ oder „Bling Bling“ – wirkten manche Outfits, gezeigt wurde aber auch durchaus alltags- oder festtagstaugliche Kleidung. Auffallend: Alle Kollektionen waren durchkomponiert von der Kopfbedeckung bis zum Schuhwerk. Mutig: Die Schweriner Designer boten angesichts wachsender Zuwandererzahlen auch Mode für Muslime an. Konsequent: Das Motto der Look 2015 „das Prinzip Buntheit“ wurde durchgehalten.

„Mir gefällt die Look gut, denn was die jungen Designer hier zeigen, ist toll. Ich bin stolz darauf, dass wir so eine kreative Schule hier in Schwerin haben“, sagte Sellering im Interview mit Moderatorin Theresa Hebert vom Medienhaus. Junge Mode zeige, dass Mecklenburg-Vorpommern ein Land für junge Leute sei. Das konnte Stephan Haring, der Leiter der Designhochschule, bestätigen. Auch er freute sich gemeinsam mit seinen Studenten über die eindrucksvolle Show.An deren Gelingen hatten aber noch weitere junge Schweriner entscheidenden Anteil: die Models. Obwohl sehr professionell auftretend, waren es doch alles Laien. Musikalische Zwischenspiele lieferte die Band „Toccoa“.

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