Platz für Bello & Co. : Schweriner wollen Hundewiese

Ein Hundetraum könnte wahr werden: Endlich auch mal ohne Leine toben – dieses Verlangen könnte in Schwerin bald gestillt werden. Nur das richtige Gelände muss noch gefunden werden.
Ein Hundetraum könnte wahr werden: Endlich auch mal ohne Leine toben – dieses Verlangen könnte in Schwerin bald gestillt werden. Nur das richtige Gelände muss noch gefunden werden.

Eine Freilauffläche für Vierbeiner: Der Wunsch steht bei den Landeshauptstädtern hoch im Kurs und könnte bald in Erfüllung gehen

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22. Mai 2015, 08:00 Uhr

Endlich mal frei umherlaufen. Toben. Tollen. Mit Artgenossen ungezwungen in Kontakt treten. Dieser Hundetraum könnte in der Landeshauptstadt bald wahr werden. Denn in der jüngsten Stadtvertretung wurde diese Idee diskutiert und das Pilotvorhaben Hundewiese durchgewunken. Nun sucht die Stadt einen geeigneten Ort für das Projekt (wir berichteten).

Nicht nur die Stadtvertreter begrüßen dieses Vorhaben, auch Schweriner Hundebesitzer fänden eine Wiese für ihre Fellnasen klasse. „Wir bezahlen nun noch mehr Steuern für unsere Vierbeiner. Doch was bekommen wir dafür?“, fragt sich Franziska Grunske. Sie selbst hat einen Golden Retriever. Artur heißt er. „Und er braucht viel Bewegung“, gibt die Schwerinerin zu bedenken. In der Stadt herrsche Leinenzwang, aber ihr geliebter Rüde brauche auch mal richtig Freilauf – und das natürlich gut umzäumt, so dass weder der Straßenverkehr noch ein Bürger beeinträchtigt werde.

Und auch Nico Beier wünscht sich eine Hundewiese: „Es wäre wirklich toll. Nur eine Wiese würde gar nicht reichen – zwei Auslaufflächen wären toll.“ Denn er habe gehört, dass das Gelände an der Ecke Speicher-, Lagerstraße zur Debatte stände. „Nur das ist viel zu weit weg für mich.“ Damit alle Hundebesitzer auch die Möglichkeit bekommen, so eine Wiese zu nutzen, schlägt Beier zwei Wiesen gut verteilt in der Stadt vor. Ein Punkt stört aber auch ihn: „Die Steuern wurden erhöht, aber es gibt nicht mehr Beutel für das große Hundegeschäft und auch Mülleimer fehlen in der Stadt. Da sollte sich auch was tun“, fordert er. Denn er mache die Häufchen weg, müsse aber oft lange damit umherlaufen, weil kaum Behälter zur Verfügung stehen. „Dann würden sich auch die Grundhaltung bei vielen Schwerinern ändern, die keinen Hund haben. Die Stadt würde sauberer – eine Hundewiese ist hierfür auch bestimmt ein Schritt in die richtige Richtung“, betont Beier.

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