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Zeitung für die Landeshauptstadt

17. August 2017 | 10:10 Uhr

Unesco : Schweriner werben für Welterbe

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Auf dem Weg zum Unesco-Siegel: Vereine und Institutionen stellen an elf Stationen das historistische Residenz-Ensemble vor

Noch ist Schwerin nicht auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes, doch die Bewerbung mit dem „Residenz-Ensemble Schwerin – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ hat die Landeshauptstadt bereits auf den Weg gebracht. Und nicht nur das. Vereine, Verbände und Institutionen engagieren sich, um Druck zu machen und die Bewerbung voranzutreiben. Dafür nutzten sie den internationalen Tag des Welterbes am 1. Juni und organisierten gemeinsam den ersten Schweriner Welterbetag. An elf Stationen, die zum Ensemble gehören, wurden Führungen und Vorträge angeboten, unter anderem im Schloss, im Museum, im Theater, am Jugendtempel, in den großen Kirchen und in der Schleifmühle. Der Kunst-Wasser-Werk-Verein schloss sich der Aktion mit einem Schautag an.

„Wir wollen den Schwerinern und Gästen erklären und anschaulich zeigen, dass sich Schwerin nicht nur mit dem Schloss, sondern mit einem geschlossenen, authentischen Ensemble von Gebäuden und Gartenanlagen für den Welterbestatus bewirbt“, erläutert Matthias Schott, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Schweriner Schlosses. Gemeinsam mit mehreren Mitstreitern hatte er sich am Stand vor dem Südportal des Schlosses platziert. Dort gab es nicht nur neue Flyer und weiteres Informationsmaterial zu den Schweriner Sehenswürdigkeiten, sondern auch zur Welterbeliste der Unesco. Schwerin-Besucher nutzten die besondere Informationsmöglichkeit.

„Das Schloss ist schön, doch vor allem sind die Gartenanlagen drum herum spitze“, sagte Sabine Koelges aus Koblenz. „Ich kenne mehrere Welterbestätten. Das Schweriner Schloss und seine Gärten könnten durchaus auch dazu gehören“, erklärte Lydia Holtkamp aus Werne.

Die Unesco schätze es sehr, wenn bei einer Bewerbung für die Welterbeliste nicht nur die Antragsformalitäten, sondern auch das politische und bürgerschaftliche Engagement zu spüren sei – so wie in Schwerin, lobte Dr. Karl-Reinhard Titzck vom Kultusministerium.

 

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erstellt am 02.Jun.2014 | 08:00 Uhr

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