Sensation im Volleyball Play-off-Viertelfinale : Schweriner SC verspielt den Sieg

Foto: Archiv
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Was für eine Enttäuschung: Obwohl die Mädels vom Schweriner SC mit klarem Favoritenstatus in das Spiel gingen, unterlagen sie gestern mit 3:2 im Play-off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen den SC Potsdam.

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31. März 2013, 12:34 Uhr

Es war eine bittere Enttäuschung für die Spielerinnen und Fans des Schweriner SC. Obwohl die Schweriner Volleyballerinnen mit klarem Favoritenstatus in das Spiel gegen den SC Potsdam gingen, unterlagen sie gestern mit 3:2 im Play-off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Die Potsdamerinnen zeigten sich in bester Form. Bereits in den Begegnungen zuvor hatten sie die Schweriner Volleyballerinnen mit ihrer Stärke herausgefordert. Rund 1499 Zuschauer waren anwesend, um ihre Vereine anzufeuern.

Der SSC stieg zunächst schwungvoll ins Spiel ein. Doch die Potsdamerinnen zogen schnell nach. Nur mit Mühe konnten die Schweriner Mädels die Runde für sich entscheiden (25:23). Im zweiten Satz traten die Potsdamerinnen sofort stark auf den Plan und Schwerin musste sich anstrengen, mitzuhalten. Der Gegner präsentierte große Schlagkraft, Schwerin rannte mehrfach einem Rückstand hinterher. Dennoch konnten die Schweriner den Satz am Ende knapp für sich gewinnen (25:22). Im dritten Satz eilten die Potsdamerinnen dem SSC dann endgültig davon: Sie nutzte die Schwächen der Blockabwehr und der Annahme des Favoriten gekonnt aus und entschieden den Satz eindeutig für sich (20:25).

Die Potsdamerinnen blieben bei ihrer Stärke, ihre Effektivität im Angriff war beeindruckend, die Blockabwehr stellte die Schwerinerinnen mehr als einmal vor Probleme. Obwohl der SSC immer wieder versuchte, ins Spiel zurück zu kehren - Denise Hanke übernahm mit ihren präzisen Aufschlägen die Verantwortung und holte zeitweise den Rückstand auf - gelang es dem SC Potsdam mühelos, den Schwerinern davon zu eilen. Der vierte Satz endete mit einem 25: 19 für die Gäste. Auch im letzen Satz gelang es den Schweriner Volleyballerinnen nicht, den Gegner einzuschüchtern. Was für eine Enttäuschung! Geschenkte Bälle und Unkonzentriertheiten des SSC verschafften den Potsdamerinnen viele Vorteile, die diese geschickt für sich zu nutzen wussten. Sie gewannen auch diesen Satz mit 13: 15 und legten im Playoff vor.

"In so einem Spiel muss man taktische Lösungen parat haben. Zeitweise war ich regelrecht ratlos, denn genau diese Lösungen haben heute nicht gegriffen", sagte SSC-Trainer Teun Buijs. Die erste Niederlage des SSC gegen Potsdam setzt den Titelverteidiger nun gewaltig unter Druck. Beste Spielerin beim deutschen Meister war Lisa Thomsen. Beim SC Potsdam war es Lucia Fresco. Ziel für die Schweriner ist es jetzt, das zweite Spiel in Potsdam am 7. April unbedingt zu gewinnen, um das für den 10. April angesetzte mögliche Entscheidungsspiel vor heimischem Publikum zu erzwingen.

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