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Spenden : Schweriner sammelt Fahrräder für die Philippinen

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Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Nach Erdbeben auf Bohol und Taifun Haiyan sammelt Georg Köllner jetzt Drahtesel für eines der ärmsten Länder der Welt

von
erstellt am 27.Mai.2014 | 23:46 Uhr

Georg Köllner war mit dem Fahrrad auf der Insel Leyte unterwegs, als das Auge des Taifuns Haiyan am 8. November 2013 nur 90 Kilometer entfernt über die Philippinen hinweg zog. Haiyan war mit 380 Kilometern pro Stunde einer der stärksten Taifune, die je auf Land trafen. Er forderte allein auf den Philippinen knapp 6000 Todesopfer. „Auch bei uns waren die Auswirkungen immens“, berichtet Georg Köllner. „Die Philippinen gehören zu den ärmsten Ländern der Welt. Wir haben vieles im Überfluss, dort aber fehlt es an fast allem.“ Das ist der Grundgedanke für seine Aktion „Bike4u“. Die Stiftung hatte Jens Funk ins Leben gerufen, ein Freund von Georg Köllner. Die Idee „100+ Fahrräder für die Philippinen“ initiierte Georg Köllner. Mittlerweile stehen die Radgruppe Fünf-Seen-Radler, der Verein Schweriner-Fünf-Seen-Lauf und eine Software-Firma hinter der Sammelaktion.

Wichtig: Die gespendeten Fahrräder müssen fahrtüchtig sein. Die Zweiräder werden per Container nach Cebu, einer philippinischen Provinz, verschifft. Dort kümmert sich „Bike4u“ um alles. „Wir sammeln gebrauchte Fahrräder für die Fortbewegung zur Schule, zur Ausbildung, zur Arbeit oder zum Sport“, erklärt der Initiator.

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