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Amerika-Fahrer angekommen : Schweriner Radler beziehen Wohnmobil

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Das Team „Best of Northern Germany“ nach 25 Stunden Anreise in Los Angeles gelandet: Das Rennen quer durch die USA startet am Sonnabend

von
erstellt am 12.Jun.2014 | 15:04 Uhr

Schwerin Die Extremsportler Michael und Dennis Kruse sind für spektakuläre Sportaktion bekannt. Läufe durch Wüste, Bergwerke oder Eiskanäle sind da wie Ultra-Triathlons fast schon normal. Jetzt nehmenn sie eine ganz besondere Herausforderung annehmen: das Race Across America , kurz RAAM. Und damit nicht genug: Sie haben für das härteste Radrennen der Welt Unterstützung von zwei erfolgreichen Radrennfahrern. Olympiasieger Stefan Nimke und Daniel Rackwitz treten ebenfalls für das Team “Best of Northern Germany“ in die Pedalen, das erstmals beim Non-Stop-Rennen von der US-amerikanischen West- bis zur Ostküste teilnimmt.
Und das ist die Aufgabe für das Schweriner Quartett, das sich mit rund 1000 anderen Fahrern messen lassen muss: 4800 Kilometer in 14 Bundesstaaten der USA, mehr als 30 000 Höhenmeter, verteilt über vier Zeitzonen, sind zu überwinden und insgesamt müssen sie vier Klimazonen durchfahren. Eine Pause gibt es für das Team nicht. Ein Sportler muss mindestens immer fahren. Die letzten 40 Kilometer bis zum Zielort Annapolis in der Nähe von Washington müssen alle vier fahren.
Die vier Schweriner fahren im Übrigen zugunsten der Radsport-Abteilung des Schweriner SC. Wer die Aktion unterstützen möchte: Spendenkonto 380038269, Bankleitzahl 14052000 bei der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin.
Der erste Erlebnisbericht der Amerikafahrer ist im Übrigen da: Nach langer Anreise haben die Vier und das sie begleitende Team Los Angeles erreicht und ihr neues Domizil bezogen: einen Wohnwagen-Truck. Sofort überzeugte der hausähnliche Riese, nicht zuletzt wegen seiner ausfahrbaren Seitenwände. Dann musste das Team „nur noch“ die Fahrt zum Startpunkt des Rennens in Oceanside bewältigen. Überfüllte, zwölfspurige Highways, Hitze und Müdigkeit forderten alles von den Fahrern der Wagen. Todmüde, aber vollzählig, unversehrt und irgendwie dann doch glücklich und zufrieden fielen schließlich alle nach mehr als 25-stündiger Anreise ins Bett.


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