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Literaturtage in Schwerin : Schweriner packt die Leselust

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

22. Literaturtage in der Landeshauptstadt mit vielen Autoren / SVZ-Redakteure geben Büchertipps

svz.de von
erstellt am 17.Okt.2017 | 05:00 Uhr

Der Herbst ist da und mit ihm auch der ein oder andere graue Regentag. Viele Menschen greifen nun in das Regal, um es sich mit einem Buch auf dem Sofa, im Bett oder in der Leseecke gemütlich zu machen. Passend dazu bieten die 22. Schweriner Literaturtage noch bis zum 11. November reichlich Veranstaltungen, um sich literarisch inspirieren zu lassen.

„Die Resonanz ist bisher sehr gut – einer der ersten Höhepunkte, die Eröffnungslesung der Literaturpreisträgerin Natascha Wodin, war ausverkauft“, sagt Martina Krüger vom Schweriner Kulturbüro, das die Veranstaltung organisiert.

In den kommenden Lesungen gehe es oft um Protagonisten, die über die Fragen des Lebens nachdenken – gemeinsam mit dem Leser, erklärt Krüger. So stellt Kerstin Preiwuß am 6. November um 19.30 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus ihr neues Buch „Nach Onkalo“ vor. „Selim Özdogan gibt jenen Frauen eine Stimme, die wir oft nur als kopftuchtragende Mütter aus dem Bus kennen“, empfiehlt die Mitarbeiterin des Kulturbüros die Lesung des Autors aus Köln am 3. November um 19 Uhr in der Aula der Volkshochschule.

Am 25. Oktober lädt Anja Schindler im Schleswig-Holstein-Haus zur Geschichtsstunde ein. Sie liest über ihre Rückkehr nach Karaganda, Ort ihrer Kindheit und Verbannungsort ihrer Eltern.

„Die Literaturtage haben natürlich auch einen Bezug zu Schwerin“, so Martina Krüger. Am 4. November stellt Christiane Baumann um 16 Uhr in der Aula der Volkshochschule ihren Krimi „Die Tote am Pfaffenteich“ vor. Zudem kommen mit Katrin Sobotha-Heidelk am 26. Oktober und Kai Grehn am 8. November, beide um 19 Uhr im Schleswig-Holstein-Haus, zwei Preisträger des Literaturpreises des Landes zu Wort. Abschluss der Veranstaltung ist dann wieder die Aktion „Eine Straße liest“ in der Münz- und Puschkinstraße, bei der Persönlichkeiten aus Schwerin aus ihren Lieblingsbüchern lesen und dabei Spenden für einen guten Zweck sammeln.

Und welches Buch würde Martina Krüger empfehlen? „Alina Herbins Roman ,Niemand ist bei den Kälbern’ – eine ehrliche, unromantische Milieustudie über das Landleben und eine gescheiterte Wendegeneration.“

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