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Zeitung für die Landeshauptstadt

20. November 2017 | 09:06 Uhr

Sensationell : Schweriner Jugend musiziert grandios

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Beim Bundesfinale räumen junge Landeshauptstädter 14 Preise ab

von
erstellt am 29.Mai.2015 | 12:00 Uhr

Mit fantastischen Ergebnissen haben die Schweriner Finalisten des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ in Hamburg abgeschnitten. „Noch nie gingen so viele Preise nach Schwerin“, schwärmt Volker Ahmels, Direktor des Konservatoriums und Landesvorsitzender von „Jugend musiziert“. Von den 21 Schweriner Startern – 13 vom Konservatorium und acht von Ataraxia – wurden insgesamt 14 mit Bundespreisen geehrt, sechs errangen 1. Preise. „Wir sind sehr stolz und freuen uns mit den Schülern und Lehrern über die hervorragenden Ergebnisse, die Belohnung für unzählige Stunden intensiven Übens“, sagt Gerit Kühl, Geschäftsführerin der Musik- und Kunstschule Ataraxia.

Und so sehen die Ergebnisse konkret aus: Schüler der städtischen Musikschule haben sich fünfmal den 1. Preis erspielt, zweimal sogar mit der Höchstpunktzahl. Diese Traumergebnisse erreichten Eva Gasparyan und Charlotte Kuffer, beide Querflöte solo aus der Klasse von Anne-Elisabeth Ramsenthaler, bei der auch Amelie Möbius – ebenfalls ein 1. Preis – und Johanna Mill, die einen 2. Preis errang, ausgebildet werden. Charlotte Kuffer konnte außerdem mit ihrem Trio in der Wertung „Besondere Besetzung“ einen weiteren 1. Preis entgegennehmen. Carla Henze aus der Klasse von Lisa Ballschmieter errang einem 1. Preis in der Kategorie Oboe solo. 3. Preise bekamen Jonas Reinhold (Gesang) und Emilia Hempel (Klavier) in der Wertung Duo Kunstlied und Klavier sowie Christoph Paschen (Gesang). Das Prädikat „Mit sehr gutem Erfolg“ erhielten das Schlagzeugensemble Georg Brückmann, Finn Hennes und Kiyo Schaal sowie Jakob Elias Schünemann (Fagott) und Heinrich von Campe als jugendlicher Klavier-Begleiter.

Von den acht Ataraxia-Schülern gewannen die Saxofonisten Sophie Elisabeth Schröder aus der Klasse von Ingolf Drabon einen 1. Preis und Hendrik Marin und Tom Roth einen 2. Preis, ebenso Nele Christoph in der Kategorie Musical. 3. Preise gingen an Alexander Prill (Saxofon) und Antonia Dietrich (Blockflöte). Mit sehr guten Erfolg wurden Saxofonist Sönke Weißer und Oboist Lukas Lützow bewertet.

Die Chefs beider Musikschulen bedanken sich sehr bei Schülern, Eltern und Lehrern. „So viele 1. Preise – besonders in den Solowertungen – haben wir noch nie erreicht. Und dass die niedrigste Bewertung mit dem Prädikat ,Mit sehr gutem Erfolg‘ ausgefallen ist, zeigt das extrem hohe Niveau der Ausbildung am Konservatorium“, betont Ahmels. Dass die städtische Musikschule neben der Breitenarbeit – dort werden unter anderem mehr als 190 Musikschüler mit Behinderung unterrichtet – so eine erfolgreiche Leistungsspitze erreicht, führt Christina Lüdike, die als stellvertretende Direktorin die Studienvorbereitung leitet, auf ein Bündel von Faktoren zurück. Dazu gehöre neben dem Engagement der Schüler und Lehrer auch die gezielte Spitzenförderung durch regelmäßige Beratungsgespräche und die Beteiligung in der „young academy rostock“, dem Zentrum für Hochbegabte an der Hochschule für Musik und Theater.

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