Typisch für die Region und ökologisch : Schweriner gewinnen Architekturpreis

<fettakgl>Mit Sachverstand </fettakgl>beurteilen LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann, Baudezernent Wolfram Friedersdorff und Juryvorsitzende Julia Tophof (v.l.) die Wettbewerbsbeiträge. <foto>zvs</foto>
Mit Sachverstand beurteilen LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann, Baudezernent Wolfram Friedersdorff und Juryvorsitzende Julia Tophof (v.l.) die Wettbewerbsbeiträge. zvs

Ausgezeichnet und ausgestellt: Die Schweriner Architekten Raithel Selle und Ulrich Bunnemann haben den zweiten und dritten Platz beim Planungswettbewerbs "Besser Bauen in Mecklenburg-Vorpommern" bekommen.

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22. Juni 2012, 06:58 Uhr

Schwerin | Ausgezeichnet und ausgestellt: Die Schweriner Architekten Raithel Selle und Ulrich Bunnemann haben den zweiten und dritten Platz beim Planungswettbewerbs "Besser Bauen in Mecklenburg-Vorpommern" bekommen. Ihre Arbeiten werden jetzt bis zum kommenden Freitag lang im Flur des dritten Obergeschosses im Haus der Kommunalen Selbstverwaltung in der Schweriner Bertha-von-Suttner-Straße 5 gezeigt. Die Ausstellung ist täglich außer am Wochenende von 9 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr zugänglich.

Die Jury hat jetzt über die Ergebnisse des von der LGE Landesgrunderwerb GmbH ausgelobten Planungswettbewerbs diskutieren. In ihrer Sitzung befasste sich die Jury, die sich aus Architekten und Mitgliedern der Landes- und Kommunalverwaltung zusammensetzt, intensiv und aufmerksam mit den eingereichten Arbeiten befasst. Laut LGE-Geschäftsführer und Jurymitglied Robert Erdmann waren die Konzepte der Bewerber sehr differenziert und "bilden ein breites Spektrum ab". Die Jury reagierte darauf und entschloss sich, nicht wie geplant nur einen Preis zu vergeben. Neben den beiden Schwerinern bekamen der Wismarer Architekt Christian Beck und der Berliner Architekten Stefan Matzke Sonderpreise. Insgesamt hatten 18 Architekturbüros aus ganz Norddeutschland, mehrheitlich aus Mecklenburg-Vorpommern, ihre Arbeiten eingereicht.

In dem Wettbewerb war es darum gegangen, alternative Ideen zur Erhöhung der Qualitätsansprüche bei städtebaulichen Wohnvorhaben zu entwickeln. "Die Wettbewerbsteilnehmer sollten ein Konzept entwerfen, das zugleich zeitgemäß, nachhaltig und regionaltypisch ist", sagt Erdmann. Mit dem Wettbewerb "Besser Bauen in Mecklenburg-Vorpommern" will die LGE einen Beitrag für mehr Baukultur im Land aber auch für mehr Nachhaltigkeit leisten. "Das Eigenheim der Zukunft kann ein regionaltypisches Haus sein, das die ökologischen Anforderungen wie Energie- und Kosteneffizienz erfüllt", so Erdmann.

"Das private Wohnhaus ist meist eine Anschaffung fürs Leben. Umso wichtiger ist es, dass der Entwurf für das individuelle Haus Qualität verspricht, zeitgemäß und nachhaltig ist", bestätigt die Juryvorsitzende Julia Tophof aus Berlin. "Die Auslobung hat sich zum Ziel gesetzt, baukulturelle Qualität zu fördern. Dieser Anspruch wird durch die Diskussion im Preisgericht deutlich bestärkt, das zukunftsfähige Einfamilienhaus auf der Parzelle sollte unbedingt weiter entwickelt werden", so Tophof. "Es wäre schön, wenn die Diskussion über qualitätvolles Bauen, die hier dem Engagement der LGE zu verdanken ist, auch bundesweit geführt werden könnte." Auch LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann will das Thema auf der Tagesordnung belassen: "Den Diskussionsprozess um das Thema Baukultur beim Einfamilienhaus wird die LGE mit den maßgeblichen Akteuren weiter führen", so Erdmann zu einem weiteren Verlauf.

Die LGE hat unter dem Dach des Forschungsprogramms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Initiative "Besser bauen in Mecklenburg-Vorpommern" ins Leben gerufen. Die Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern ist Partner der Initiative.

Entwickler für Städte, Dörfer und Regionen

Die LGE Landesgrunderwerb Mecklenburg-Vorpommern GmbH erschließt seit dem Jahr 1993 Flächen für Städte, Dörfer, Gemeinden und Regionen. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Standorte in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich entwickelt. Flächen wurden revitalisiert und neuen, nachhaltigen Nutzungen zugeführt. Entstanden sind zeitgemäße Wohn- und Lebensräume, attraktive Adressen und Standorte für Gewerbebetriebe.

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