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Zeitung für die Landeshauptstadt

21. November 2017 | 03:59 Uhr

Diesel statt Benzin : Schweriner fahren mehr Diesel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Zahl der Fahrzeuge in der Landeshauptstadt im vergangenen Jahr erneut gestiegen: drei von vier Autos fahren mit Benzin

„TDI“ – vor 25 Jahren markierten diese drei Buchstaben, den Beginn des Rekordzugs der Diesel. Im gerade zu Ende gegangenen Jahr hat der Bestand eine neue Höchstmarke erreicht: 10 899 Diesel-Pkw notiert das Kraftfahrtbundesamt für Schwerin als Bestand. Das sind 554 mehr als vor einem Jahr. Damit ist der Anteil der Diesel-Pkw auf 26,13 Prozent geklettert (Vorjahr: 24,98 Prozent). Die Gesamtzahl aller Kraftfahrzeuge stieg ebenfalls: 47 414 Autos meldet das Kraftfahrtbundesamt. Darunter sind 41 705 Pkw. Im Vorjahr hatte die Zahl der Kraftfahrzeuge noch bei 47 154 gelegen, die der Pkw bei 41 411. Bei den Pkw insgesamt stieg die Zahl der Fahrzeuge damit um 294 oder 0,71 Prozent.

„Diesel oder Benziner?“ Die Antwort fällt Jahr für Jahr fast überall in der Republik unter dem Strich gleich aus: Der Diesel steigt in der Gunst der Autokäufer. Trotzdem sind im Bestand noch mehr Benziner als Diesel. Alternative Antriebe spielen noch immer keine Rolle, wie ein Blick unter die Motorhauben in Schwerin zeigt: 72,21 Prozent der Pkw sind Benziner, 26,13 Prozent haben einen Dieselmotor und nur der Rest von rund 1,65 Prozent ist derzeit mit anderen Motorarten oder Treibstoffen unterwegs.

Nicht jeder neue Diesel in der Landeshauptstadt ist dabei nagelneu, den Bestand beeinflussen auch die Gebrauchtwagen, die im Zeitalter von Internetportalen noch weiter in der Republik herumkommen als früher. „Dabei machen sich die Autokäufer im Süden schon mal das Preisgefälle zum Norden oder Osten zunutze“, sagt Klaus Heschke, Pressesprecher des Verbandes des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg: „Schnäppchenjäger nutzen dieses Medium.“

Der Fahrzeugbestand wird immer schadstoffärmer; denn die Altersstruktur spiegelt sich in den Schadstoffklassen wieder. Binnen eines Jahres sind in Schwerin beispielsweise 278 Autos der alten Euro-1-Norm und weitere 1052 der Euro-2-Norm sowie 481 der Euro-3-Norm aus dem Verkehr gezogen worden. Macht zusammen 1811 Fahrzeuge dieser Schadstoffklassen weniger – der Umwelt zuliebe.

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