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Fetter Fang in Wismarbucht : Schweriner Angler fängt Super-Lachs

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Carl-Heinz Wieghardt angelt schon seit mehr als 70 Jahren. Bei seinem jüngsten Trip in die Wismarbucht fürchtete er eine Nullnummer. Stattdessen gelang es ihm, einen wahren Pfundskerl an Land zu ziehen.

svz.de von
erstellt am 11.Apr.2013 | 09:33 Uhr

Krebsförden | Carl-Heinz Wieghardt angelt schon seit mehr als 70 Jahren. Als Sechsjähriger zunächst am Lankower und Medeweger See, später auf dem Ziegelsee und dem Schweriner Außensee, erzählt der 78-Jährige. Seit der frühere Berufskraftfahrer Rentner ist, fährt er jeden Monat zum Ostsee-Angeln nach Wismar. "Opi" wird der stets gut gelaunte Schweriner auf Ziemers "Peter II", seinem Stammboot, genannt. Denn er kennt sich aus im Angelgeschäft, hilft Neulingen gern mit Rat oder Material. Und der alte Fuchs kehrt fast nie mit leeren Händen nach Hause.

Doch bei seinem jüngsten Angeltrip vor wenigen Tagen fürchtete er tatsächlich eine "Nullnummer". "Wir waren schon mehrere Stunden unterwegs, sind die ganze Wismarbucht abgefahren, aber hatten einfach kein Glück", erzählt der Krebsfördener. "Den Heringen war es zu kalt, die wollten einfach nicht beißen, und auch mit Dorschen sah es mau aus. Wir 35 Angler hatten insgesamt gerade mal fünf oder sechs kleine gekriegt." Der Kapitän lenkte den Kutter schon in Richtung Heimathafen, legte dann aber noch einen Stopp bei einer Wassertiefe von 22 Metern ein. "Ich hatte meinen Herings-Paternoster schon verstaut und meinen Deutschlandpilker, ein 75 Gramm schweres Teil in den Farben Schwarz-Rot-Gold angemacht", berichtet Wieghardt.

"Schon nach dem zweiten oder dritten Wurf hatte ich was dran", erinnert er sich. "Ich dachte zuerst, es wäre ein kleiner Dorsch, doch je weiter ich ihn nach oben zog, desto schwerer machte er sich und fing schließlich richtig an zu kämpfen. Meine Nachbarn holten ihr Geschirr ein, denn der Fisch machte schwere Fluchten und schließlich einen riesigen Satz aus dem Wasser. Da konnten wir sehen, dass es ein Lachs war", sagt Wieghardt. Schließlich gelang es ihm, den Fisch an Bord zu hieven. Er wurde sofort gemessen und gewogen: 101 Zentimeter lang und 21 Pfund schwer. "Es war der Fisch meines Lebens", so der stolze Angler. Zu Hause wurde der Lachs geteilt, zum Teil mit der Familie verspeist, der Rest eingefroren.

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