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23. Interkulturellen Wochen in Schwerin : Schwerin zeigt sich interkulturell

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Altstadt „Wer offen ist, kann mehr erleben“ lautet das Motto der 23. Interkulturellen Wochen in Schwerin, die gestern auf dem Markt mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Fest der Kulturen eröffnet wurden.

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erstellt am 09.Sep.2013 | 11:24 Uhr

Altstadt „Wer offen ist, kann mehr erleben“ lautet das Motto der 23. Interkulturellen Wochen in Schwerin, die gestern auf dem Markt mit einem ökumenischen Gottesdienst und einem Fest der Kulturen eröffnet wurden. „Offenheit ermöglicht Begegnungen, und durch Begegnung entsteht Vertrauen, das den Weg zu einer gemeinsamen Zukunft ermöglicht“, sagte Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow in ihrer Festrede und verwies auf das Leitbild der Landeshauptstadt, wo sich dieser Gedanke ebenfalls wiederfindet. Offenheit beginne in den Köpfen der Menschen und sei wesentliche Voraussetzung für eine vorurteilsfreie Begegnung mit Menschen anderer Herkunft und anderen Glaubens. Deshalb würden die Interkulturellen Wochen der Landeshauptstadt, die bereits seit 23 Jahren stattfinden, mit ihren vielfältigen Veranstaltungen ein ganz wichtiger Beitrag dazu sein, andere Kulturen zu respektieren. „Vielfalt ist eine Herzenssache“, betonte Gramkow.

Und wie vielfältig die Landeshauptstadt ist, das erlebten die Gäste des Eröffnungstages eindrucksvoll. Bei einem ökumenischen Festgottesdienst unter freiem Himmel kamen Vertreter verschiedener Religionen und Glaubensrichtungen zu Wort. Dann folgte das Festival der Kulturen auf der Bühne mit einem bunten musikalischen Programm von Vereinen des Netzwerkes Migration.

Bis zum 5. Oktober sind noch etwa 40 weitere Veranstaltungen unterschiedlicher Art vorgesehen: Buchlesungen, Filmvorführungen, Workshops, ein politischer Stammtisch zu Fragen der Integration, ein Simultanschachturnier, sportliche Veranstaltungen, Konzerte, Diskussionsrunden. Die erste davon gibt es bereits heute Abend. Dabei geht es um den „Mehrwert des Glaubens“. Der „Interreligiöse Dialog“ lädt dazu um 19 Uhr in die Schweriner Synagoge in der Landesrabbiner-Holdheim-Straße 3-5 hinter dem Schlachtermarkt ein. Martin Innemann wird das offene Forum moderieren.

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