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Aktions-Wochen : Schwerin zeigt sich als weltoffene Stadt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

„Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“: Interkulturelle Wochen starten am Sonntag auf dem Marktplatz.

svz.de von
erstellt am 13.Sep.2014 | 14:00 Uhr

„Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern“, so lautet in diesem Jahr das Motto der Interkulturellen Wochen in der Landeshauptstadt. Los geht es am morgigen Sonntag um 13 Uhr auf dem Markt mit einem Grußwort von Stadtpräsident Stephan Nolte. Vertreter der Religionsgemeinschaften legen anschließend dar, wie sie im Dialog Gemeinsamkeiten finden – und was Offenheit bedeutet. Musikalisch umrahmt werden die Ansprachen unter anderem durch das Schweriner Konservatorium. Um 14 Uhr beginnt dann das Festival der Kulturen, bei dem Migrantenvereine und einheimische Ensembles auf der Bühne zu erleben sind. Außerdem werden sich Einrichtungen mit Ständen präsentieren.

Bis in den Oktober hinein bieten die Interkulturellen Wochen wieder Workshops, Sport, Musik und Diskussionen. Auf dem Programm stehen insgesamt rund 40 Veranstaltungen, darunter auch Filmvorführungen, religiöse Begegnungen und ein Afrika-Tag. Ein wichtiger Höhepunkt ist die Verleihung des Annette-Köppinger-Preises für Integration und Menschlichkeit auf der traditionellen Festveranstaltung zum Tag der deutschen Einheit.

„Das diesjährige Motto betont die grundlegenden Gemeinsamkeiten der Menschen, gleich welcher Herkunft, Sprache oder Religion sie sind“, sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. „Uns verbindet zum Beispiel alle das Bedürfnis nach Sicherheit und Frieden, nach freier Entfaltungsmöglichkeit und Heimat.“ Diesen Bedürfnissen trage Schwerin als friedliche, weltoffene und tolerante Stadt Rechnung, egal ob es sich um Einheimische, Zugezogene oder Migrantinnen und Migranten handele, betont Gramkow. „Und natürlich geht es auch um Unterschiede und kulturelle Herkunft.“ Sie stellten eine große Bereicherung für das gesellschaftliche Leben in der Stadt dar, so die Oberbürgermeisterin, die sich bei allen Unterstützern und Förderern der Interkulturellen Wochen bedankt.



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