Sparen : Schwerin will besser wirtschaften

Feierlicher Akt: Angelika Gramkow und Thomas Lenz unterzeichnen die landesweit erste Vereinbarung, mit der das Land einer hochverschuldeten Stadt finanziell hilft.  Fotos: reinhard klawitter (7)
Feierlicher Akt: Angelika Gramkow und Thomas Lenz unterzeichnen die landesweit erste Vereinbarung, mit der das Land einer hochverschuldeten Stadt finanziell hilft. Fotos: reinhard klawitter (7)

Die Stadt verpflichtet sich zur Sparsamkeit, im Gegenzug zahlt das Land jedes Jahr eine „Prämie“

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28. Juli 2015, 08:00 Uhr

Jetzt muss die Stadt jeden Cent zweimal umdrehen, bevor sie ihn ausgibt. Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und Innenstaatssekretär Thomas Lenz unterschrieben gestern eine Vereinbarung, die die Landeshauptstadt zu sparsamem Wirtschaften verpflichtet. Im Gegenzug bekommt sie vom Land mehr als 20 Millionen Euro. „Ziel ist es, dass Schwerin 2020 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen kann“, erklärte Lenz. „Dabei werden die Bürger auf das eine oder andere verzichten müssen.“ Die Oberbürgermeisterin wies darauf hin, dass nun keine neuen freiwilligen Leistungen mehr möglich seien. Sie sicherte zu: „Wir werden den Finanzplan für 2016 so aufstellen, dass wir vertrauenswürdig sind. Nur dann werden wir die ,Jahresendprämie“ vom Innenministerium bekommen.“

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