Schwerin: Wilde Verfolgungsfahrt am Wochenende endet glimpflich

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07. Januar 2019, 12:44 Uhr

Zu schnell und in Schlangenlinien fuhr am Samstagabend ein VW-Fahrer auf der Umgehungsstraße. Beamte einer Streifenbesatzung überholten das Fahrzeug und versuchten den Fahrer auf den Parkplatz am Sieben-Seen-Center zu lotsen.

Der Fahrzeugführer tat so, als würde er folgen, scherte im letzten Moment aber aus und gab Vollgas in Richtung "Großer Dreesch". An der Kreuzung Ludwigsluster/Karl-Marx-Allee bog der VW-Fahrer nach rechts ab und überfuhr anschließend die Lichtzeichenanlage Höhe Rettungsleitstelle bei Rot.

Um nicht mehr erkannt zu werden, schaltete der Mann die Fahrzeugbeleuchtung ab und fuhr mit sehr hoher Geschwindigkeit im Blindflug Richtung Ludwigslust weiter. Entgegenkommende Verkehrsteilnehmer warnten den Mann immer wieder per Lichthupe, allerdings ohne Wirkung.

In der Ortslage Lübesse bog er in Richtung Uelitz ab, entging dort nur knapp einer Kollision mit einem Transporter.

Erst ein Waldweg kurz vor Rastow stoppte die gefährliche Fahrt des 29-jährigen Brüsewitzers, er hatte sich festgefahren.

Mit erhobenen Händen ließ sich der Mann widerstandslos festnehmen. Der Grund seiner Flucht wurde schnell klar. 1,05 Promille Atemalkohol, Kokain konsumiert und keinen Führerschein waren augenscheinlich die Motivation derart verantwortungslos zu handeln.

Hinzu kommt, dass das Fahrzeug nicht versichert war und auf das Kennzeichen eine gefälschte Prüfplakette angebracht wurde.

Gegen den 29-jährigen Mann wird jetzt durch die Kriminalpolizei ermittelt.

Abschließend kann man von Glück sprechen, dass bei dieser Flucht niemand zu Schaden gekommen ist, nicht zuletzt durch das umsichtige Handeln der Polizei, die während der Verfolgung lediglich Sichtkontakt hielt und keinen zusätzlichen Verfolgungsdruck aufbaute.

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