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Zeitung für die Landeshauptstadt

12. Dezember 2017 | 22:39 Uhr

Neues Baugebiet : Schwerin wächst weiter

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die Landeshauptstadt könnte bald wieder eine Großstadt sein. Denn: Die Einwohnerzahl steigt. Um Wohnraum zu schaffen, erschließt Schwerin neue Gebiete.

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 06:00 Uhr

Zwischen dem Dalberger Weg, dem Weidenweg und der Lärchenallee entsteht ein neues Baugebiet mit voraussichtlich 163 Grundstücken für Einfamilien- und Doppelhäuser. Gestern haben im Auftrag der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH die vorbereitenden Arbeiten in Friedrichsthal begonnen.

Die etwa 20 Hektar große Fläche wurde seit Jahren nicht gepflegt und bewirtschaftet, so dass zwischenzeitlich erheblicher Bewuchs, überwiegend von schnell wachsenden Birken, entstanden ist. Diese Bäume müssen jetzt verschwinden. Als Ausgleichsmaßnahme konnte bereits im vergangenen Herbst in Kobrow bei Sternberg ein neuer Wald mit der erforderlichen Fläche aufgeforstet werden. Grünflächen zur Naherholung und für sportliche Aktivitäten bleiben rund um das neue Baugebiet bestehen.

„Wir verhandeln gerade mit der Stadt den Erschließungsvertrag und wollen ihn noch in diesem Monat beschließen“, berichtet LGE-Geschäftsführer Robert Erdmann. Anschließend werde die europaweite Ausschreibung der Bauleistungen erfolgen. Bereits im Mai sollen in mehreren Abschnitten die Tiefbauarbeiten beginnen.

Der Baustellenverkehr wird ausschließlich über eine neue Anbindung an die Lärchenallee erfolgen. Diese Straße wird zunächst als Baustellenzufahrt und später von den Bewohnern des neuen Wohngebietes genutzt werden. An dieser Kreuzung soll eine Ampelanlage eingerichtet werden. So müssen die Anwohner von Friedrichsthal keine vermehrte Durchfahrt durch die Straßen Lützower Ring oder Alt-Meteler-Straße befürchten. Die Einfahrt wird von der Stadt kommend vor dem Aldi-Markt entstehen, wo früher schon die Einfahrt in den damaligen Billig-Markt war.

„Die Nachfrage nach Eigenheimgrundstücken in unserer Landeshauptstadt, insbesondere im mittleren Preissegment, ist ungebremst groß“, erklärt Robert Erdmann. „Darum freuen wir uns, dieses Projekt mit Unterstützung der Stadt starten zu können und dem beginnenden Aufwärtstrend der Bevölkerungsentwicklung Rechnung zu tragen. Familien suchen bezahlbare Baugrundstücke in ruhigen, verkehrsgünstigen, stadtnahen Lagen.“ Die LGE investiert etwa 14 Millionen Euro in die Entwicklung des neuen Wohnstandortes.

Mit den ersten Grundstücksverkäufen rechnet Erdmann zum Jahreswechsel. Verkauft wird ohne Bauträgerbindung. Allerdings gibt der Bebauungsplan relativ enge Vorgaben. Demnach soll in Friedrichsthal der regionale Charakter der Bebauung erhalten bleiben. Sattel- und Walmdächer werden dominieren, die Fassaden eher Backstein haben. „Es gibt schon eine üppige Reservierungsliste“, berichtet Erdmann. Neue Interessenten für Baugrundstücke können bereits jetzt die LGE kontaktieren.

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