Keine Not : Schwerin und die netten Toiletten

Am Schlachtermarkt gibt es sogar  Kunst in der Toilette.
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Am Schlachtermarkt gibt es sogar Kunst in der Toilette.

Situation hat sich entspannt durch sanierte öffentliche WC, Angebote der Center und in den Restaurants

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30. März 2014, 23:30 Uhr

Not mit der Notdurft? Jahrelang stand Schwerin in der Kritik, nicht ausreichend viele Toiletten für die Besucher der Landeshauptstadt zu haben. Doch mittlerweile ist es ruhig geworden bei diesem Thema. Hat sich die Situation tatsächlich entspannt oder hat sich nur die Wahrnehmung geändert? SVZ fragt nach.

Bei der Tourist-Information laufen die Informationen von Gästen der Landeshauptstadt zusammen, gibt es Lob oder Kritik. Und es ist tatsächlich ruhig geworden mit negativen Stimmen, sagt Conny Liebenow, die den direkten Draht zu den Besuchergruppen hat. Ihre Chefin Martina Müller, Geschäftsführerin der Stadtmarketing Gesellschaft, bestätigt: Schwerin bewege sich in diesem Bereich auf Durchschnittsniveau. „Die Altstadt ist überschaubar, dafür stehen ausreichend Toiletten zur Verfügung. Dazu gehören die frisch sanierte in der
Goethestraße, die witzig gestaltete am Schlachtermarkt, die moderne am Berliner Platz“, zählt Müller auf. Für Bus-Touristen gäbe es zudem am zentralen Ankunftspunkt, dem Parkplatz Grüne Straße, das WC an der Großherzoglichen Dampfwäscherei. Hinzu kämen für das Shopping-Klientel noch die öffentlichen Toiletten in den großen Einkaufsmeilen Schlosspark-Center, Marienplatz-Galerie und Schweriner Höfe sowie in Krebsförden im Sieben Seen Center. Hinzu kommen die WCs am Hauptbahnhof, in Kinos und Restaurants. Zwar sei die spezielle Kampagne „Nette Toilette“ in der Gastronomie ein wenig im Sande verlaufen, doch als Ergebnis bleibe positiv zu vermerken, dass restriktive Haltungen nun auch in Schwerin die Ausnahme sind. So bleibe bei diesem Thema nur eine Forderung unerfüllt: Die Wiederinbetriebnahme der Toilette am Buga-Spielplatz am Franzosenweg.

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