Schwerin, Rostock, Wismar: Vier Frauen in Schutzgewahrsam

von
10. Dezember 2019, 11:10 Uhr

Gestern früh um 07:30 Uhr schrie eine 57-jährige Frau in Schwerin über den Bahnhofsvorplatz und pöbelte Reisende in der Vorhalle des Bahnhofes an. Durch die hinzugezogene Streife des Bundespolizeireviers Schwerin wurde dann festgestellt, dass sich die Frau in einem gesundheitlichen Ausnahmezustand befand. Da sie starken Gemütsschwankungen unterlag, wurde sie mit einem Rettungswagen ins Klinikum verbracht.

Nahezu zeitgleich informierte die Zugbegleiterin der Regionalbahn 13942 der Strecke Schwerin - Wismar das Bundespolizeirevier Wismar darüber, dass sich im Zug eine junge Frau in einem desorientierten und psychisch labilen Zustand befinde. Die eingesetzten Beamten nahmen die 21-Jährige am Bahnhof in Wismar in ihre Obhut und verständigten aufgrund des Zustandes der Person einen Rettungswagen. Anschließend wurde die Person ins Klinikum eingewiesen.

Wenig später war es dann eine 81-jährige Frau, die schutzbedürftig war. Diese saß in Schwerin in einem Bus der Linie 8 und war stark orientierungslos. Die Bundespolizeibeamten des Reviers Schwerin nahmen sie zu ihrem Schutz mit. Anschließend verständigten sie den Sohn der Frau, der seine Mutter wenig später unversehrt von der Dienststelle abholen konnte.

Am ganzen Körper zitternd und mit sich selbst redend wurde gestern gegen 14:00 Uhr eine 59-Jährige auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes Rostock angetroffen. Nachdem die Bundespolizisten die Frau beruhigen konnten, war es ihnen möglich den aktuellen Wohnsitz der Frau zu ermitteln und mit dem zuständigen Landespolizeirevier Rücksprache zu halten. Dieses teilte den Beamten mit, dass sich die Frau in psychiatrischer Behandlung befinde. Das behandelnde Klinikum wurde informiert und die Frau mit einem Rettungswagen dorthin zurückgebracht.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen